Presseberichte

Deutschlands Ausbildungsbetriebe im Test - Graepel belegt Spitzenplatz der Branche

Das Rennen um die besten Auszubildenden hat begonnen. Denn immer weniger Schulabgänger finden sich in der betrieblichen Ausbildung. Viele Firmen bemühen sich daher aktiv um Nachwuchs. Das Wirtschaftsmagazin Focus-Money hat 20.000 Betriebe verglichen – und Graepel in Löningen als klassenbesten Metallverarbeiter in 2018 ermittelt.

Die Studie „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“ brachte der Verlag in einer Sonderveröffentlichung. Über 90 Branchen erstreckt sich die von Wissenschaftlern begleitete Untersuchung. Beurteilt wurde die Ausbildungsqualität anhand zahlreicher Themenfelder. Maßgeblich waren Aspekte wie Förderprogramme, Zusatzleistungen und der Ausbildungserfolg, den man hoch gewichtet hat: Schließlich sollen die jungen Berufsanfänger bei der Abschlussprüfung gut abschneiden – und übernommen werden. „Das ist das Ziel“, unterstreicht Personalleiter Martin Goldkamp.

Viele Jahrgangsbeste

Graepel gilt als ein führender Hersteller von Bauteilen aus kalt geformtem Blech. Zu den Kunden zählen namhafte Fahrzeug- und Maschinenbauer in aller Welt, sowie das Baugewerbe. Das Unternehmen mit rund 700 Beschäftigten fertigt in vier Werken. Im Stammwerk in Löningen ist man auf anspruchsvolle Komponenten aus Lochblech sowie komplexe Baugruppen spezialisiert. Ein weiteres großes Werk befindet sich in Seehausen/Altmark.

„Wir bilden in neun Berufen aus“, sagt Goldkamp. Aktuell gefragt seien zum Beispiel Werkzeugmechaniker, Industriemechaniker, Mechatroniker sowie Maschinen- und Anlagenführer. Im Schnitt befänden sich 33 Auszubildende im Betrieb. Das hohe Engagement des Unternehmens für seinen Nachwuchs zahlt sich aus: Graepels Berufsstarter zählen meist zu den Jahrgangsbesten im IHK-Bezirk. Zudem unterstützt man das Duale Bachelor-Studium, also den Mix aus Betriebs- und Hochschulausbildung. Das sei für manchen eine interessante Option: „Ein Absolvent hat es bis zum Geschäftsführer bei uns gebracht“.

Bachelor-Ausbildungsgänge

Zu den Highlights der Ausbildung bei Graepel zählt etwa die Möglichkeit, Auslandserfahrung in der US-Tochtergesellschaft sammeln zu können. Für leistungsstarke Berufsanfänger gibt es das zweiteilige Programm „Ausbildung Plus“: In der ersten Stufe durchlaufen die Auszubildenden eine verkürzte Ausbildung im Beruf Industriekaufmann/frau. Im zweiten Teil erfolgt die Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt. „Die Teilnehmer gehen damit besonders qualifiziert in den Job“. Die Ausbildungsdauer bei Graepel erstreckt sich über zwei bis vier Jahre je nach Berufsbild.

Bundesweit gibt es etwa 300 Ausbildungsberufe in 400.000 Betrieben. Die Zahl der ausbildenden Betriebe ist seit Jahren rückläufig, da die Bewerber fehlen – die geburtenschwachen Jahrgänge machen sich bemerkbar. Indes, viele Fachleute sehen ein Erstarken der betrieblichen Ausbildung. Die rein akademische Alternative bewerten auch hoch qualifizierte Schulabgänger zunehmend kritisch, da die Studienzeit lang und der Praxisbezug gering ist. Die Attraktivität der klassischen Lehre bleibt somit hoch. Nicht zuletzt lockt die Ausbildungsvergütung, die auf hohem Niveau liegt und fortwährend steigt.


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Neun Ausbildungsberufe werden bei Graepel angeboten, auch das Duale Studium wird unterstützt. Foto: Graepel.

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Blick in die Ausbildungswerkstatt von Graepel in Löningen. Foto: Graepel.

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Ausbilder Burkhard Niemann (li.) und Auszubildender Kian Nosseler (re.) prüfen eine Lochblechplatine vor der Weiterverarbeitung. Foto: Graepel.


Quelle:
Presseinfo Friedrich Graepel AG vom 04.10.2018