Presseberichte

Neuartige Lüftungsgitter: Schleppergigant Fendt ist Erstkunde

Mit einer neuen Technologie für Lüftungsgitter gelang dem Blechspezialisten und Zulieferer Graepel ein echter Wettbewerbsvorsprung. Die ersten Fahrzeugserien sind nun ausgestattet – und haben sich bewährt.

Die Lüftungsgitter des Typs Graepel-DuraVent lassen 7 Prozent mehr Luft durch, senken den Druckverlust um 13 Prozent und halten über 1000 Stunden im Salzsprühnebeltest: Schon allein mit diesen Eckdaten von der TU Dresden übertrifft der Hersteller die marktüblichen Alternativen bei Weitem.

Entwickelt wurden die Spezialgitter für die leistungsstarken Verbrennungsmotoren von Nutzfahrzeugen sowie Bau- und Landmaschinen, um die höchsten Abgasvorgaben zu erfüllen. Zudem dienen sie als Fremdkörperschutz.

Kein Wunder, dass die Kunden nicht lange auf sich warten ließen. Mit dem Schlepperhersteller Fendt stieg sogleich ein ganz Großer ein. Fendt gehört zu AGCO, dem global drittgrößten Anbieter von Landtechnik. Unter den Top-Modellen hierzulande findet sich der Fendt 300 Vario. Seine Lüftungsgitter kommen alle von dem niedersächsischen Zulieferer. „Ein Hauptgrund war die hohe Korrosionsbeständigkeit“, sagt August Lanfermann, Vertriebschef bei Graepel in Löningen. Fendt wolle seinen Kunden echten Mehrwert bieten.

Auch der Nischenanbieter Wintersteiger griff zu: Die Österreicher sind auf Feldversuchstechnik spezialisiert. Zudem bieten sie Maschinen „von der Aussaat bis zur Ernte“ an. Systementwickler Ing. Franz Wohlmair: „Unsere Messwerte haben eine deutliche Senkung des Unterdruckes gegenüber dem Marktstandard bestätigt.“ Als erste Fahrzeugserie hat man die rotierenden Kühlerkörbe an den Parzellenmähdreschern mit der Graepel-DuraVent-Technologie ausgestattet.

In einem speziell entwickelten und bislang einzigartigen Verfahren gelang eine optimale Verbindung des Stanz- und Lackierprozesses. Beide Prozessstufen werden im Werk Löningen durchgeführt. Weitere Projekte mit Graepel-DuraVent Gittern in verschiedenen Branchen sind nach Angaben des Zulieferers derzeit in Vorbereitung und werden demnächst in Serie verbaut.

In Löningen findet sich nicht nur das Entwicklungszentrum und das Hauptwerk: Eigens für die Beschichtungstechnik hat man hier ein Spezialwerk, die heutige Graepel Oberflächentechnik, aufgebaut.

Mit über 125 Jahren Werkstofferfahrung zählt das Unternehmen zu den ältesten Anbietern der Branche. Wie kaum ein anderer ist man allein auf Blechbauteile spezialisiert. Diese werden im Kundenauftrag entwickelt und von über 700 Mitarbeitern in vier Werken gefertigt. Da alles im Haus erfolgt, sogar Werkzeug- und Prototypenbau, ist ein Höchstmaß an Entwicklungssicherheit gewährleistet.


zum Bild:
Schlepper aus Fendts 300er-Baureihe zählen zu den ersten Maschinen im Markt, die mit den derzeit fortschrittlichsten Lüftungsgittern ausgestattet sind. Foto: Graepel.


Quelle:
Presseinfo Graepel Löningen GmbH & Co. KG vom 28.01.2019