Presseberichte

Ausgeklügelten Sanierungsplan erstellt

Ganzjährige Lindenallee-Sanierung beginnt am 25. Februar mit Baumfäll-Arbeiten und Umlegen des Bus-Bahnhofs
Mit den Baumfällarbeiten am Montag, 25. Februar, und dem gleichzeitigen Umzug des Löninger Busbahnhofs von der Lindenallee an die Linderner Straße vor die Realschule beginnt die Lindenallee-Sanierung
Geh- und Radweg auf beiden Seiten die wichtigste Neuerung

von Willi Siemer


Einen ausgeklügelten Zeitplan haben die mit der Sanierung der Lindenallee befassten Verantwortlichen für dieses wichtigste Löninger Projekt in diesem Jahr aufgestellt.

Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 25. Februar, mit einer dreitägigen Vollsperrung für die Fällarbeiten der fast 50 Linden. Gleichzeitig wird der Busbahnhof auf Wunsch der Unternehmen an die Linderner Straße vor der Realschule verlegt.

Auf einer Pressekonferenz präsentierten gestern der Geschäftsführer der ausführenden Firma, Andreas Stegemann, Bauleiter Stefan Bego-Ghina, Planer Wolfgang Knopf, Tiefbauamtsleiter Jochen Krassen, Fachbereichsleiter Martin Schmitz und Bürgermeister Marcus Willen die Planungen.

Bis zum Ende des Jahres sollen die Arbeiten auf der 330 Meter langen und erst seit 2018 kommunalen Straße abgeschlossen sein. Dafür sind insgesamt 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Der Verwaltung ist es gelungen, dafür GVFG-Fördermittel des Landes in Höhe von 750000 Euro zu gewinnen. Hinzu kommen Anliegerbeiträge.

Erst im kommenden Frühjahr wird das Projekt mit dem Pflanzen der mehr als 40 neuen, tiefwurzelnden Stadtlinden abgeschlossen. Sie haben einen Umfang von bis zu 25 Zentimetern und sind mehr als fünf Meter groß. „Ich hoffe, dass diese Aktion nachhaltig ist und die Bäume nicht schon wieder in gut 50 Jahren gefällt werden müssen“, bedauerte Bürgermeister Marcus Willen das jetzt zwingend notwendige Abholzen.

„Unser Ziel ist es, mit dem Zeitplan, den Arbeiten in Abschnitten und dem Blick auf die Notwendigkeiten die Behinderungen für die Anlieger auf ein Minimum zu reduzieren“, betonte der Fachbereichsleiter Tiefbau, Jochen Krassen.

Größtes Augenmerk hätten alle Beteiligten natürlich darauf gelegt, dass die hier noch angesiedelte Feuerwehr, die Polizei, die Postvertriebsstelle und auch die Mitarbeiter des Rathauses jederzeit voll einsatzbereit seien. Dafür sollen, wenn notwendig, auch provisorische Übergangsstellen geschaffen werden.

Das gleiche Bemühen werde auch den übrigen Anliegern zuteil, so Krassen. Jedoch gebe es dort zum überwiegenden Teil Zufahrtsmöglichkeiten über die Straße „Im Winkel“, von der Lage-Straße aus und auch aus dem rückwärtigen Bereich.

Doch zunächst gibt es für die Zeit bis zum Ende der Sommerferien noch keine Probleme für die Behörden, da im März mit dem ersten Abschnitt zwischen der Einmündung auf die Lage-Straße und der „Im Winkel“ begonnen wird.

Verantwortlich für die rund zehnmonatige Bauzeit seien die umfangreichen Tiefbauarbeiten vor der eigentlichen Straßenumgestaltung einschließlich des Baus der Übergabeschächte auf den Grundstücken, erläuterte Andreas Stegemann die Dauer.

Der kleine, völlig marode Regenwasserkanal wird durch ein Rohr mit einem Durchmesser von 1,20 Metern ersetzt, der auch als Zwischenspeicher für Starkregen genutzt werden soll. Erstmals wird ein Schmutzwasserkanal verlegt. Die Grundstücke werden bisher zumeist durch lange Leitungen in Richtung „Im Winkel“ entwässert.

Wichtigste Veränderung ist ein kombinierter Geh- und Radweg auf beiden Seiten der Straße mit einer Breite von 2,50 Metern und Pflanzstreifen ebenfalls auf beiden Seiten für die neue Lindenallee von 2,25 Metern.

Der dafür notwendige Platz wird durch das Reduzieren der Fahrbahn auf 6,50 Meter und das Zusammenlegen des bisher getrennten Rad- und Fußwegs auf der Südseite gewonnen.


zum oberen Bild:
Ortstermin der Verantwortlichen auf Lindenallee: Letzte Einzelheiten des insgesamt 1,5 Millionen teuren Projektes besprachen gestern (von links) Bauleiter Stefan Bego-Ghina, Geschäftsführer Andreas Stegemann, Ingenieur Wolfgang Knopf, Tiefbauamtsleiter Jochen Krassen und Bürgermeister Marcus Willen. Foto: Willi Siemer.

zum zweiten Bild:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 14.02.2019.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 14.02.2019