Presseberichte

Lindenallee wird für Endspurt voll gesperrt

Straße kann an einigen Tagen nicht einmal überquert werden / Arbeiten werden Ende November abgeschlossen
Lindenallee muss am 28. und 29 November voll gesperrt werden

Rund vier Wochen früher, als zu Beginn der Arbeiten Ende Februar geplant, werden die Arbeiten zur Erneuerung der Lindenallee bis Ende November abgeschlossen. Das Projekt kostet 1,3 Millionen Euro.

von Willi Siemer


Bevor die Bauarbeiten zur umfassenden Sanierung und Erneuerung der Lindenallee einen Monat früher als vorgesehen abgeschlossen werden, müssen sich Anwohner und Autofahrer bis Ende November noch auf Teil- und auch Vollsperrungen einstellen.

„Einige Tage sind die zwingend notwendigen Abriegelungen weitreichend und umfassen auch die Vorgabe, nicht einmal als Fußgänger die Straße zu überqueren“, betont Projektleiter Stefan Bego-Ghina von dem mit dem Projekt beauftragten Löninger Unternehmen auf einer Pressekonferenz im Rathaus.

Grund sei das für die verschiedenen Asphaltierungsarbeiten notwendige Aufbringen von Bindemitteln. Diese klebrige Masse könne von Schuhsohlen nicht entfernt werden und verschmutze das neue Pflaster und sogar den Teppichboden in der eigenen Wohnung. Er riet daher, die aus gutem Grund aufgestellten Absperrbarken auch zu eachten.

Nach eingehenden Beratungen haben die Verantwortlichen des Unternehmens, der Stadtverwaltung, Feuerwehr, Polizei und Post einen ausgeklügelten Plan erstellt, der unabhängig von den Einschränkungen für die Öffentlichkeit die Einsatzfähigkeit von Polizei und Feuerwehr beziehungsweise den An- und Ablieferverkehr der Post gewährleisten.

Der Endspurt sorge noch einmal einige Tage für Umwege und Unannehmlichkeiten, aber der Abschluss eines ebenso wichtigen wie gelungenen Projektes stehe unmittelbar bevor, freute sich Bürgermeister Marcus Willen.

Zudem sei der Zeitplan nicht nur eingehalten worden, sondern die Arbeiten würden rund vier Wochen früher als ursprünglich geplant abgeschlossen werden können. Das verdiene ein Extra-Lob, so der Bürgermeister.

Voll gesperrt werden für eine Woche vom Freitag, 15. ,bis Freitag 22. November, muss der gesamte Rathausbereich zwischen der Post und der Einmündung der Lindenallee auf die Poststraße. Grund sind die Arbeiten am Unterbau und das Einbringen der Asphalt-Tragschicht. Die Verantwortlichen machen darauf aufmerksam, dass in dieser Zeit der Rathausvorplatz nicht mit dem Auto erreicht werden kann. Stadtverwaltung, die Anmeldestelle des Kreises und Polizei seien nur zu Fuß erreichbar und Parkplätze müssten im Umfeld gesucht werden, erläutert der zuständige Fachbereichsleiter Jochen Krassen.

Danach ist die Straße wieder in Abschnitten, entweder von der Lage- oder der Poststraße aus, befahrbar. Durchgängig weiter genutzt werden können die Bürgersteige auf beiden Seiten. Vollständig abgeriegelt werden muss die Lindenallee dann am Mittwoch, 28., und Donnerstag, 29. November. Dann werden mit dem Aufbringen der Asphalt-Deckschicht auf der kompletten Fahrbahn in einem großen Arbeitsgang die eigentlichen Straßenbauarbeiten abgeschlossen. Auch danach sei die Straße aber noch nicht durchgehend befahrbar, da Abschnitte für Fahrbahnmarkierungsarbeiten und die Sanierung des Busbahnhofs zeitweise gesperrt werden müssten.

So es denn keine Verzögerungen durch Dauerregen oder einen Kälteeinbruch gibt, geht Projektleiter Bego-Ghina von einem Abschluss der Arbeiten bis Ende November aus. Zu diesem Zeitpunkt werde dann auch der Busbahnhof von der Linderner Straße zurück an die Lindenallee verlegt.


zum Bild:
Erfreulicher Einsatz: Mit einer symbolischen Spatenarbeit beendeten Bürgermeister Marcus Willen (von links), Fachbereichsleiter Jochen Krassen und Projektleiter Stefan Bego-Ghina die Pflanzarbeiten der 47 neuen Linden. Foto: Willi Siemer.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 13.11.2019