Presseberichte

Löninger Grundstücksmarkt entspannt sich

Stadt und Familien können in kommenden Wochen Gang zum Notar für 28 Bauplätze im „Böener Esch II“ antreten

In bisher acht Baugebieten schafft die Stadt Löningen innerhalb der kommenden zwei Jahre rund 170 neue Bauplätze in der gesamten Stadtgemeinde.

von Willi Siemer


Der wegen der großen Nachfrage und des vergleichsweise kleinen Angebots sehr angespannte Grundstücksmarkt in Löningen für den Bau von Einfamilienhäusern entspannt sich. In den kommenden Wochen können die Stadtverwaltung und die Familien für die 28 neuen Bauplätze im Bereich „Böener Esch II“ den Termin für den Gang zum Notar vereinbaren.

Alle Voraussetzungen seien mit den vom Stadtrat beschlossenen Vergaberichtlinien und dem auf 95 beziehungsweise 90 Euro pro Quadratmeter festgelegten Verkaufspreis erfüllt, alle dafür notwendigen Aufgaben mit der errechneten Reihenfolge der Bewerber in der Verwaltung erledigt, der nächste Schritt für die neuen Besitzer könne erfolgen, freut sich Bürgermeister Marcus Willen im MT-Gespräch.

Damit könnten noch nicht alle Wünsche nach einem Bauplatz in der Stadtgemeinde erfüllt werden. Dies sei aber der erste von mehreren weiteren Schritten in den kommenden Monaten zu einem Ausgleich zwischen Nachfrage und Angebot im Bereich des Einfamilienhausbaus, so Willen. Denn parallel schafften Rat und Verwaltung in bisher sieben weiteren Baugebieten Grundstücke zum Hausbau. Geschaffen werden kurz- und mittelfristig innerhalb der kommenden zwei Jahre bis zu 170 Bauplätzen in allen Löninger Vierteln.

Leider gebe es einen großen Nachholbedarf, der jetzt nach und nach erfüllt werden könne, so Willen. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die jetzt Verantwortlichen bei null hätten anfangen müssen mit dem Kauf von Grundstücken und vor allem der Ersatzflächen für den Tausch. Die Stadt sei erst seit einigen Jahren wieder Herr des Verfahrens und entwickele und vermarkte Grundstücke wieder selbst. Weitere zentrale Aufgabe, die zunehmend mehr Zeit wegen des wachsenden Aufwandes erfordere, seien die Genehmigungsverfahren. Auch die Erschließungsarbeiten erforderten ihre Zeit.

Bereits im vollen Gange ist der Verkauf der Plätze in Benstrup durch die St.-Vitus-Kirchengemeinde, auch für die acht baufertigen Grundstücke in Wachtum gebe es bereits Bewerbungen.

Größtes Vorhaben ist das Baugebiet „Böener Esch III“, wo auf mehr als 4,5 Hektar mindestens 50 weitere Plätze direkt im Anschluss an Böener Esch II geschaffen werden. Das Genehmigungsverfahren, das im Lauf der kommenden Jahres abgeschlossen wird, ist im Frühjahr begonnen worden.

Das Verfahren für das neue Angelbecker Baugebiet und die hier geplanten insgesamt 24 Bauplätze ist mit dem Satzungsbeschluss bereits erledigt, ein Teil der Grundstücke wird beim Ausbau der Kreisstraße in der Dorfmitte bis Ende des Jahres erschlossen, alle anderen können voraussichtlich ab Mitte 2021 bebaut werden.

Auf die Erschließungsarbeiten ab dem Herbst hofft die Stadtverwaltung für die 20 Plätze in Bunnen, so dass dort im Laufe des ersten Halbjahres mit dem Hausbau begonnen werden kann. Noch das jüngste Projekt ist das neue Baugebiet Lodberger Straße, für die 20 Plätze ist der Aufstellungsbeschluss im Frühjahr gefasst worden. Bis zu 13 Bauplätze sollen hinter dem Evenkamper Kindergarten geschaffen werden.


zum oberen Bild:
Gänge zum Notar stehen bevor: Die Straßennamen sind aufgestellt, die Preise und Vergaberichtlinien verabschiedet. In den kommenden Wochen werden die Kaufverträge zwischen den 28 Familien und der Stadt für das Gebiet „Böener Esch II“ unterzeichnet. Foto: Willi Siemer.

zum zweiten Bild:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 12.08.2020.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 12.08.2020.

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Für Informationen rund um vorhandene Bauplätze sowie laufende Erschließungsvorhaben wenden Sie sich bitte an:
Stadt Löningen
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