Presseberichte

Gymnasium öffnet ab morgen wieder

Nur einer von 400Tests war positiv / Keine Infektionen an der Realschule/BBS bleibt zu

Löningen (mt). Das wegen mehrerer Corona-Fälle geschlossene Copernicus-Gymnasium in Löningen wird den Schulbetrieb ab Mittwochwieder öffnen. Das gab der Landkreis gestern bekannt. Zuvor waren die Ergebnisse des Massentests unter Schülern ausgewertet worden. Bis auf einen Fall waren sie allesamt negativ.

Rund 400 Personen waren in der vergangenen Woche auf das Coronavirus getestet worden. Ein Schüler hat sich laut Landkreis infiziert. Ansonsten ist das Ergebnis bei allen negativ. An der Realschule Löningen waren rund 120 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte abgestrichen worden. Das Ergebnis ist bei allen negativ. Die Realschule war allerdings zuvor nicht komplett geschlossen worden.

In Abstimmung mit dem Schulleiter habe der Landkreis die schrittweise Öffnung des CGL verfügt, teilt Kreissprecher Frank Beumker mit. „Die Jahrgänge 5 und 6 sowie 11 bis 13 werden ihren Präsenzunterricht am Mittwoch wieder aufnehmen. Über die weiteren Jahrgänge wird in den nächsten Tagen entschieden.“

Die Außenstelle der Berufsbildenden Schulen (BBS) am Museumsdorf in Löningen bleibt hingegen vorerst für den Präsenzunterricht geschlossen. Die Situation werde vom Landkreis Cloppenburg täglich neu bewertet, heißt es.

An allen öffentlichen und privaten allgemein- und berufsbildenden Schulen ist während der Schulzeit auf dem Schulgelände innerhalb und außerhalb von Gebäuden und während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Regelung gilt biszum11. Oktober.

Infos des Landkreises zur Maskenpflicht: Sie gilt in den Bussen und überall da, wo kein Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander eingehalten werden kann. Das betrifft auch den Schulweg, vor allem, wenn viele Schüler gleichzeitig den Gehweg nutzen.

Ausnahmen: Grund- und Förderschulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind von der Pflicht ausgenommen. Gleichzeitig ist zur Einnahme von Mahlzeiten sowie zum Trinken das Abnehmen der Maske in der Schule gestattet. Eine Befreiung liegt nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Münster vom 24. September nur vor, wenn ein aktuelles ärztliches Attest vorgelegt wird, das die geltenden Mindestanforderungen erfüllt. Aus dem Attest muss sich regelmäßig nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgrund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultierten. Soweit Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss erkennbar werden, auf welcher Grundlage der Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist.

Der Mund-Nasen-Schutzmuss auch bei Langzeitklausuren getragen werden. Aus virologischer Sicht ergibt sich kein Unterschied zwischen der Teilnahme am regulären Unterricht und einer Langzeitklausur.

zum Foto: Bald wieder belebt: Das Copernicus-Gymnasiumnimmt morgen den Betrieb schrittweise wieder auf. Foto: Meyer

Quelle: Münsterländische Tageszeitung vom 29.09.2020