Presseberichte

Graepel stattet weltgrößten Flughafen aus

Hier lässt sich das Jetset nieder


Einmal gut ausruhen, und dann weiter: Viele Reisende auf Chinas neuem Vorzeigeflughafens Peking-Daxing lassen sich gern auf Sitzen nieder, deren wesentliche Bauteile der Blechspezialist Graepel zugesteuert hat.

Seit einem Jahr haben sie sich im harten Flughafenbetrieb bewährt. Der Airport Daxing ist nicht irgendeiner: Er ist das neueste Großprojekt Chinas, avantgardistisches Aushängeschild der Hauptstadt und Leistungsbeweis der heimischen Bauindustrie. Zum 70. Jahrestag der Volksrepublik sollte er fertig werden - und das wurde er auch. Nur vier Jahre vergingen vom ersten Spatenstich bis zur Inbetriebnahme.

Auftrag in Rekordzeit

Geordert wurden die Bauteile vom Möbelhersteller Kusch+Co, der bereits 260 Flughäfen mit Wartebänken, Sitzinseln und Loungemöbeln ausgestattet hat. Ein Auftrag mit Tempo: Nur ein halbes Jahr Zeit räumten die Chinesen für die Produktion und Montage vor Ort ein. Das war auch für Graepel eine Herausforderung. Die Sitze gelangten per Luftfracht von Frankfurt nach China, so eng war der Zeitplan.

Hoher Anspruch an Form und Funktion

Bei den gelieferten Möbeln der Serien 8000 und 8300 fließen die einzelnen Elemente sanft ineinander. Das vom Studio F. A. Porsche mitentwickelte Design der Wartebänke erlaubt vielfältige Konfigurationen. Dadurch lässt sich die Bestuhlung in den Wartebereichen bei Bedarf flexibel anpassen. Graepel fertigte unter anderem die zentralen Schalenelemente der Stuhlreihen aus fein gelochtem Blech. Sie machten den Großteil der Lieferung für Daxing aus. Die Alu-Platinen wurden in Löningen gestanzt und veredelt. Leistungsstarke Lochbleche gelten als technische Domäne Graepels: Wohl kaum ein anderer Hersteller blickt auf eine so lange Expertise zurück. 3700 Einheiten wurden insgesamt geliefert. Mehr dazu unter Graepel.de und Kusch.com im Internet.


zu den Bildern:
Da steckt Graepel drin: Wartebereich mit Stuhlreihen in Pekings neuem Flughafen, dem größten der Welt. Fotos: Kusch+Co.


Quelle:
Presseinfo Friedrich Graepel AG vom 23.11.2020.