Presseberichte

Saatgut sucht Fläche: Blühstreifenmanager halten Ausschau

Zweckverband Hasetal will Projekt weiter ausbauen / Ziel ist nachhaltiger Beitrag zum Artenschutz



Der Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal initiiert über sein 2019 installiertes Blühstreifenmanagement Blühstreifen und -flächen in den Gemarkungen entlang der Hase in den Gemeinden zwischen der Stadt Meppen und der Samtgemeinde Fürstenau mit zwei Blühstreifenmanagern. Einer betreut das Gebiet der Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen und einer die Leader-Region Hasetal mit dem Alten Amt Löningen, der Samtgemeinde Haselünne, der Stadt Herzlake und Teilen der Stadt Meppen.

Hier werden Flächen aus privatem, kommunalem und landwirtschaftlichem Eigentum zu Blühflächen umgewandelt. Ziel ist es, einen nachhaltigen Beitrag zum Artenschutz zu leisten und nebenbei die Rad- und Wanderwege attraktiver zu gestalten.

„Wir sind immer auf der Suche nach neuen Flächen in allen Größen und Lagen und wollen jetzt unser Augenmerk verstärkt auf Firmen richten, die über bisher noch ungenutzte Betriebs- oder Reserveflächen verfügen, die zum Blühen gebracht werden können“, erläutert Friedrich Homann, neben Karin Grever einer der beiden Blühstreifenmanager des Zweckverbandes Hasetal.

Dazu wurde ein Flyer erarbeitet, der Interesse wecken soll und über die Grundlagen und Voraussetzungen aufklärt. Wichtig ist den Blühstreifenmanagern dabei, dass keiner der Interessenten eine langfristige Verpflichtung eingehen muss und dass Anlage und Pflege der Blühflächen für die Interessenten kostenfrei sind.


Info:
Interessenten können sich telefonisch über 05432/599599 oder über Email info@hasetal.de an den Zweckverband wenden.

zum Bild:
Auf der Suche: Die beiden Blühstreifenmanager des Zweckverbandes Hasetal, Friedrich Homann und Karin Grever, halten Ausschau nach Flächen wie hier auf dem Gelände eines Löninger Unternehmens, die sie in Blühstreifen umwandeln können. Foto: Marie Steffens.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 03.12.2020.