Presseberichte

Geänderte Vorfahrt am Übergang Linderner Damm zur B213 in Löningen

Aus Sicherheitsgründen Wartepflicht für den Radverkehr


De Fahrbahnsanierung im Zuge der Ortsumgehung Löningen der Bundesstraße 213 ist fast abgeschlossen. Die Baumaßnahme führte bis an die Landesstraße 839 (Linderner Damm). Am dortigen Übergang der Auf- und Abfahrt zur B213 sind nun Radfahrende und Fußgänger – anders als bisher – wartepflichtig.

Hintergrund für diese Vorfahrtsänderung ist, dass die Radwegfurt an der Einmündung Linderner Damm/B213 zwischen ca. 13,70 und 15,50 Meter vom Fahrbahnrand der L 839 abgesetzt ist. Dieser deutliche Abstand führt dazu, dass Radfahrende/Fußgänger nicht im Sichtfeld des motorisierten Verkehrs unterwegs sind. Die querenden Verkehrsteilnehmer werden nicht als bevorrechtigt wahrgenommen, ihr Unfallrisiko erhöht sich dadurch deutlich. Um für einen sicheren Übergang, gerade auch für die jüngeren Verkehrsteilnehmer zu sorgen, wird auf die geänderte Vorfahrt durch Verkehrszeichen (Gefahrstelle, Vorfahrt geändert) im Vorfeld der Einmündung und durch „Vorfahrt achten“ direkt an der Querungsstelle aufmerksam gemacht.

Bereits vor der Sanierung bestand dieses Sicherheitsrisiko, das nun im Rahmen der Gesamtbaumaßnahme beseitigt wurde. Gemäß den Verwaltungsvorschriften zu der Straßenverkehrsordnung soll der Fußgänger – und /oder Radverkehr parallel zur übergeordneten Straße (hier: Linderner Damm) aus Sicherheitsgründen nicht bevorrechtigt über die untergeordnete Straße (hier: Auf-/Abfahrt B 213) geführt werden. Eine Bevorrechtigung des Radverkehrs kann im Zuge von Hauptverkehrsstraßen und Einmündungen nur bei geringem Verkehrsaufkommen über die untergeordnete Straße erfolgen. In diesem Fall sollen die Furten allerdings möglichst nur zwei Meter, keinesfalls mehr als vier Meter vom Rand der übergeordneten Straße abgesetzt sein. In dieser Örtlichkeit ist der Abstand jedoch deutlich größer, so dass eine Bevorrechtigung ausscheidet.


Quelle:
Presseinfo Landkreis Cloppenburg vom 14.12.2020.