Presseberichte

34 neue positive Test und 71 Genesene

Zahl der aktuellen Fälle im Landkreis sinkt auf 754 – Sechs Patienten auf Intensivstationen

von Mareike Wübben


34 neue positive Corona-Testergebnisse lagen dem Landkreis Cloppenburg bis Montag, 13.30 Uhr, vor. Die Zahl der aktuellen Corona-Fälle ist damit auf 754 gesunken. Die neuen Fälle lassen sich keinem konkreten Hotspot zuordnen und verteilen sich auf alle Bereiche der Gesellschaft. Gleichzeitig wurden 71 Genesungen registriert. Die Gesamtzahl der bislang positiv getesteten Personen im Landkreis liegt derzeit bei 4930.

1241 Einwohner sind aktuell in Quarantäne, seit Beginn der Pandemie hat der Landkreis in 13141 Fällen Quarantäne angeordnet, teilte der Kreis mit.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt hat um 9 Uhr eine 7-Tagesinzidenz pro 100 000 Einwohner von 169,3 für den Landkreis Cloppenburg errechnet. Die drei Krankenhäuser im Kreisgebiet haben dem Landkreis Cloppenburg gemeldet, dass 27 Corona-Infizierte stationär behandelt werden, sechs von ihnen auf den Intensivstationen.

Corona-Verstoß

Sieben Personen haben sich am Sonntag verbotenerweise auf dem Parkplatz der Roten Schule an der Cloppenburger Eschstraße getroffen. Polizisten trafen die Personen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren gegen 20.30 Uhr dort an. Sie trugen laut Polizeiangaben nur teilweise eine Mund-Nasen-Bedeckung. Eine Überprüfung ergab, dass die Personen aus sechs verschiedenen Haushalten aus den Bereichen Dötlingen und Großenkneten stammten. Die Beamten sprachen einen Platzverweis aus. Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.

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Corona-Fall in Cloppenburger Feuerwehr
Entwarnung bei Feuerwehr


Einen positiven Corona-Befund gab es in der vergangenen Woche in der Cloppenburger Feuerwehr. Einige Tage nachdem die Kameraden gemeinsam im Einsatz gewesen waren. K1-Kontakte konnte es aber eigentlich nicht gegeben haben. Schließlich arbeiten die Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz mit Masken, und die Fahrzeuge werden nur spärlich besetzt. „Wir wollten auf Nummer sicher gehen und haben uns dann für vorsorgliche Tests entschieden. Nicht, dass die ganze Wehr lahmgelegt wird“, sagt Cloppenburgs Feuerwehr-Sprecher Björn Lichtfuß. Am Donnerstag wurde die Wehrführung informiert, am Freitag wurde im Feuerwehrhaus getestet. 18 Feuerwehrleute ließen sich untersuchen. Mit dem Auto konnten die zu Testenden ins eigene Testcenter fahren. „Die Abstriche wurden von unserer Kameradin und Kreisfeuerwehrärztin Almut Opolka genommen“, teilt Lichtfuß mit.

Am Samstagabend gab es dann Entwarnung: Alle Tests waren negativ. „Erleichterung für die Kameraden, die sich vorsichtshalber schon einmal in die Isolation begeben hatten“, so Lichtfuß. Stadtbrandmeister Horst Lade war zufrieden. Alle Beteiligten hätten schnell reagiert und gut zusammengearbeitet.

„Dass wir glimpflich davongekommen sind, haben wir womöglich auch unseren Hygienemaßnahmen zu verdanken. Auch wenn es mitunter lästig ist, mit der Maske zu arbeiten, wir tun es. Der Aufwand lohnt sich, das haben wir jetzt ganz deutlich vor Augen geführt bekommen.“


zum oberen Bild:
Bericht der Nordwest-Zeitung vom 22.12.2020.


zum zweiten Bild:
Symbolbild. Foto: Daniel Bockwoldt.


zum dritten Bild:
Die Abstriche wurden im Feuerwehrhaus von Kreisfeuerwehrärztin Almut Opolka genommen. Foto: Feuerwehr Cloppenburg.


Quelle:
Nordwest-Zeitung vom 22.12.2020.