Presseberichte

Alle Osterfeuer im Kreis müssen abgesagt werden

Cloppenburger Kreisverwaltung stimmt sich mit Verwaltungschefs in Städten und Gemeinden ab

Kreis Cloppenburg (mt). Der Landkreis Cloppenburg hat gestern darauf hingewiesen, dass alle Osterfeuer in diesem Jahr abzusagen sind. Veranstaltungen mit mehreren Teilnehmern sind nach der niedersächsischen Corona-Verordnung nicht zulässig. Das betrifft auch private Osterfeuer. Das Thema sei auch mit den Bürgermeistern der 13 Städte und Gemeinden abgestimmt und erörtert worden.

Das niedersächsische Landesgesundheitsamt hat gestern eine Sieben-Tages-Inzidenz pro 100000 Einwohner von 141,2 für den Landkreis errechnet. 

Die drei Krankenhäuser im Kreisgebiet haben derweil gemeldet, dass 23 Corona-Infizierte stationär behandelt werden, sechs von ihnen auf der Intensivstation.

Unterdessen ist die Liste der Apotheker, die kostenlose Schnelltests anbieten, noch einmal korrigiert und ergänzt worden. Es wird in jeder Stadt und Gemeinde mindestens ein Angebot geschaffen. An einigen Orten müssen unter anderem noch passende Räume gefunden werden. In Kürze wird aber dann ein flächendeckendes Angebot überall verfügbar. Zwölf Teststationen sind bereits organisiert.

Zur Verlängerung der Quarantänedauer auf drei Wochen (MT berichtete) weist der Landkreis darauf hin, dass diese Regelung keine Menschen betreffen wird, die sich bereits in Quarantäne befinden. Allerdings könne diese im Einzelfall verlängert werden, wenn nachträglich eine mutierte Coronavirus-Variante nachgewiesen wird.

Das Gesundheitsamt wird alle zukünftigen Quarantäneanordnungen für die Dauer von drei Wochen aussprechen. Es zählen 21 Tage nach dem Tag des Abstrichs beziehungsweise nach dem letzten Kontakt zur positiv getesteten Person. Ein negativer Test bewirkt dabei keine frühzeitige Entlassung aus der Quarantäne.

Grafik: Zahlen, Daten und Fakten: Im Landkreis Cloppenburg werden momentan 23 Corona-Infizierte in den Krankenhäusern behandelt, sechs von ihnen auf den Intensivstationen. Karte: Landkreis Cloppenburg, Bearbeitung: Grünloh

Quelle: Münsterländische Tageszeitung v. 13.03.2021