Presseberichte

Astrazeneca für alle ab 61 Jahren

Verabreichung des Vakzins auf freiwilliger Basis – Anmeldung online

von Marieke Wübben

94 neue positive Testergebnisse aus zwölf der Städte und Gemeinden und 30 Genesungen lagen dem Gesundheitsamt im Kreis Cloppenburg bis Mittwoch, 12 Uhr, vor. 1114 Personen sind aktuell infiziert, 28 Corona-Infizierte werden in den drei Krankenhäusern des Landkreises behandelt. Fünf von ihnen liegen auf den Intensivstationen.

Die Inzidenz lag am Mittwoch um 9 Uhr laut Niedersächsischem Landesgesundheitsamt bei 215,6. Die Infektionsschwerpunkte am Mittwoch sind die Städte Cloppenburg und Friesoythe sowie die Gemeinden Garrel und Bösel. Betroffen sind Personen zwischen den Geburtsjahrgängen 1922 und 2017. Dem Gesundheitsamt wurden von Schlacht- und Zerlegebetrieben in Essen vier, in Garrel zwei und in Ahlhorn (Landkreis Oldenburg) drei neue positive Coronafälle gemeldet, auch von verschiedenen Familien in Cloppenburg.

Impfen

Aufgrund der veränderten Impfempfehlungen für den Hersteller Astrazeneca ergeben sich einige Änderungen bei den Terminen. Impfungen von unter 61-Jährigen im Impfzentrum Thülsfelder Talsperre werden vom 1. auf den 16. April und vom 6. auf den 17. April zur gleichen Zeit umgebucht. Die am 8. und 9. April gebuchten Impfungen, ebenfalls für Menschen unter 61 Jahren, werden auch verschoben – ein Termin steht noch nicht fest. Denn es ist noch nicht klar, wann ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Personen ab 61 Jahren können entsprechend der Empfehlung weiterhin mit Astrazeneca geimpft werden. Daher wird diesen Menschen angeboten, dass sie sich bei den ursprünglich gebuchten Terminen am 1., 6., 8. und 9. April mit Astrazeneca impfen lassen können.

Die Empfehlung ab 61 Jahren für Astrazeneca wird der Kreis auf freiwilliger Basis umsetzen. Alle Personen ab 61 Jahren mit Wohnsitz im Landkreis Cloppenburg können sich ab Donnerstag, 9 Uhr, online unter www.terminland.de/impfung-cloppenburg anmelden. Eine telefonische Buchung ist nicht möglich.

Modellkommune

Unterdessen hat sich die Stadt Cloppenburg beim Land als Modellkommune beworben. Stadt und CM Cloppenburg Marketing hatten gemeinsam den Antrag auf den Weg gebracht. In Modellkommunen soll mit schrittweisen Öffnungen von Einzelhandel, Gastronomie und Kultur erprobt werden, wie ein gesellschaftliches Leben unter Pandemiebedingungen funktionieren kann. Dafür sind flächendeckende Tests und elektronische Datendokumentationen erforderlich. Das Land entscheidet am Wochenende.


zum oberen Bild:
Bericht der Nordwest-Zeitung vom 01.04.2021.

zum zweiten Bild:
Die Verbreitung des Coronavirus im Landkreis Cloppenburg. Foto: Martina Borrmann.


Quelle:
Nordwest-Zeitung vom 01.04.2021.