Presseberichte

Benjeshecke bietet Deckung für ganz unterschiedliche Tiere

Totholz-Strauchwerk im Löninger Ortsteil Borkhorn mit Gestrüpp und Baumschnitt neu aufgeschichtet


Borkhorn (mt) - Im Löninger Ortsteil Borkhorn wurde jetzt vor Beginn der Brut- und Setzzeit eine im Jahr 2001 angelegte Benjeshecke wieder neu aufgeschichtet. Um der Hecke Struktur zu geben, wurden vorher Lerchenholzpfähle an den jeweiligen Seitenrändern mit etwa drei Metern Abstand auf gesamt 120 Meter Heckenlänge eingeschlagen. Franz Düvel, der das Projekt 2002 initiiert hatte, konnte für die Aufschichtung der Heckenerneuerung Vertreter der Wegegenossenschaft Borkhorn, des Dorf- und Heimatvereins Borkhorn sowie der Stadt Löningen gewinnen.

Der noch an den öffentlichen Straßen und Wegen lagernde Gehölzschnitt von den im Januar und Februar durchgeführten Pflegemaßnahmen wurde dann im März von den Mitjägern Wilhelm Burke und Christian Stumborg mit ihren Traktoren aufgesammelt und zum Wirtschaftsweg an die Heckenkante gebracht.

Das Gestrüpp und der Baumschnitt wurde dann durch weitere Mithilfe von Franz Diekmann und Franz Düvel zwischen den Pfahlreihen lose zu einem lockeren Wall aufgeschichtet.

„Diese jetzt fertige Totholz-Hecke bietet Sofortdeckung für zahlreiche Boden- und Heckenbrüter, Kleinsäuger und Insekten. Durch das auf Dauer verrottende Totholz bildet sich in Bodennähe ein günstiges Mikroklima, dass die Keimung der mit Vogelkot eingebrachten Pflanzensamen fördert“, erläutert Franz Düvel.


zum Bild:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 28.04.2021.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 28.04.2021.