Presseberichte

Bisher bester CGL-Jahrgang verabschiedet

74 Abiturienten erreichen Durchschnitt von 2,3 / Copernicus-Preise für Kathrin Klaßen und Vivian Fechner


Löningen/Ahmsen (ws) - Einen gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerten Jahrgang hat das Löninger Copernicus-Gymnasium gestern auf der Waldbühne in Ahmsen verabschiedet. Mit einem Notendurchschnitt von 2,3 für die 74 Absolventen ist das der bisher beste Jahrgang in der fast 60-jährigen Geschichte der Schule. Gleich 23 Frauen und Männer schafften einen Abitur-Durchschnitt mit einer eins vor dem Komma.

Erstmals in der Geschichte des Copernicus-Preises, den die OLB Löningen seit 2002 verleiht, gab es zwei Preisträgerinnen. Sowohl Kathrin Klaßen aus Werlte als auch Vivian Fechner aus Lastrup erzielten mit ihren Leistungen die Idealnote 1,0. Volker Dühne überreichte jeweils die Bronzemedaillen, einen Investmentfond-Gutschein und einen Büchergutschein über 300 Euro.

Viel Lob gab es von den mehr als 400 Gästen für die Verantwortlichen um Schulleiter Ralf Göken, die mit der Waldbühne im nur rund 13 Kilometer entfernten Ahmsen mit 2500 überdachten Sitzplätzen einen Ort gefunden hatten, an dem die Feier stattfinden konnte.

Im Namen des Landkreises als Schulträger gratulierte Landrat Johann Wimberg zum bestandenen Abitur. „Sie haben durchgehalten, als der Wind von vorne kam.“ Das Prädikat Corona-Abitur-Jahrgang sei kein Makel, im Gegenteil. Lernen und Prüfungsstress habe es unter Bedingungen gegeben, die noch kein Jahrgang zuvor habe erleben müssen.

Der Landrat freute sich über den bisher erreichten Stand der Sanierung der Schule, die bis 2023 fortgesetzt wird. Wie Löningens Bürgermeister Marcus Willen lobte er die gute Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadt, die von „tiefem gegenseitigen Vertrauen“ geprägt sei, so Willen.

Den jungen Leuten sei in Corona-Zeiten sehr viel an Solidarität abverlangt worden. Das Soll sei mehr als erfüllt worden, so Willen. „Die Pandemie hat euch 1,5 Jahre eures Lebens geklaut. Wenn ihr das Verpasste an Feiern und Reisen hinten dranhängt, ist dagegen aus meiner Sicht nichts einzuwenden.“ Er wünschte dem noch kurzfristig in Lindern organisierten Abi-Ball „ausdrücklich keinen trockenen Verlauf“.

Die Schulelternrats-Vorsitzende Regina Sitterberg wünschte den Abiturientinnen und Abiturienten für die Zukunft „geringeren Abstand“. Sie rief dazu auf, die Gegenwart zu genießen, „dann habt ihr in Zukunft eine wundervolle Vergangenheit“.

Keine Abi-Fahrten, keine Kurs-Treffen, kein Abi-Streich, keine Kurs-Reisen und Abi-Feten zum Finanzieren der Feier und der Abitur-Zeitschrift: Trotzdem habe dieser Jahrgang den Kopf nicht hängen lassen, ließen Celina Sill und Hannes Hülskamp die vergangenen Monate Revue passieren: „Wir freuen uns, dass wir den spannendsten und anspruchsvollsten Abschnitt so gemeistert haben.“


zum Bild:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 03.07.2021.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 03.07.2021.