Presseberichte

GELBRINK: Bürgerinitiative steht vor der Gründung – Auch VfL Löningen dabei. Wirtschaft will Turnhal

Quelle: Nordwest-Zeitung vom 05.12.2012

(Bei einem Treffen wurden die Aspekte einer privaten Trägerschaft beim Bau einer Turnhalle erläutert. BILD: PRIVAT)

LÖNINGEN /PL - Zufrieden mit Ergebnis und Verlauf der ersten öffentlichen Präsentation ihres Konzepts zur privaten Mitfinanzierung einer Turnhalle für die Löninger Gelbrink-Grundschule zeigten sich nach dem Treffen die Initiatoren. Klaus Boog, Vorsitzender des Fördervereins der Gelbrinkschule, und Rudolf Bögershausen, Sportförderkreis „100 x 100“ des VfL Löningen, hatten in den vergangenen Wochen nach Gesprächen mit Repräsentanten der Wirtschaft das Realisierungskonzept erläutert.

Boog betonte, dass es um ein wichtiges Anliegen gehe: „Wir wollen noch einmal versuchen, für eine Turnhalle an der Schule zu werben und wollen dafür den Rat in Sachen Finanzierung unterstützen.“ Grundschulrektorin Andrea Schüler und Sportfachfrau Marianne Casser erläuterten den dringenden und durch die schulpolitischen Entwicklungen wie Ganztagsschule und inklusive Schule in den kommenden Jahren noch dringlicheren Bedarf für eine Turnhalle unmittelbar an der Schule und die großen sich aus den Busfahrten zum Sportunterricht ergebenen Probleme.

Basis des Konzepts und erster entscheidender Vorteil sei der private Träger, der VfL Löningen als Bauherr der Halle, der zugleich 100 000 Euro selbst für den Bau aufbringen und nach der Fertigstellung die Nutzungsrechte komplett an die Stadt übertragen will. Zugleich könnten mit dieser Variante die Gewerke privat und kostengünstiger an – so weit wie eben möglich – örtliche Handwerker vergeben werden, so Boog.

Zweiter entscheidender Vorteil dieses Modells seien höhere Zuschüsse von dritter Stelle. So seien beim privaten Betreibermodell 45 Prozent der Mittel von dritter Seite statt der 33 Prozent für ein städtisches Turnhallenprojekt möglich. Anzustreben sei eine Hallengröße in den Maßen 18 mal 36 Meter, für die nach mehreren Besichtigungstouren Kosten von 1,4 Millionen Euro bei funktioneller Bauweise realistisch seien.

Die Stadt müsste über zwei Haushaltsjahre für 2013 und 2014 jeweils 250 000 Euro aufbringen. Der durch Spenden der Wirtschaft, Papiersammelaktionen oder Förderfeten aufzubringende Anteil der privaten Initiative betrage 170 000 Euro. Der Differenzbetrag werde durch die höheren Zuschüsse Dritter und die Mittel des VfL ausgeglichen.

Der Förderverein „Bürger für Löningen – zur Unterstützung des Baus der Gelbrink-Turnhalle“ soll umgehend gegründet werden, um noch für 2012 Spendenbescheinigungen ausstellen zu können.

Mit riesiger Mehrheit, aber einem knappen Dutzend Enthaltungen aus dem Politik-Lager, wurde eine Resolution verabschiedet, die unter anderem den Stadtrat auffordert, zu beschließen, eine Halle in 2013/2104 auf der Basis des vorgelegten Finanzierungsmodells zu bauen.

[Den vollständigen Bericht finden Sie in der NWZ]