Presseberichte

Proteste gegen Klinik-Aus. Tausende in Emstek und Löningen auf den Straßen

Quelle: Nordwest-Zeitung vom 01.12.2012

Die Mitarbeitervertretung in Löningen fordert den Ausstieg aus dem Verbund. Kritik gibt es an der Geschäftsführung.

Von Reiner Kramer, Peter Linkert und Carsten Mensing

Emstek/Löningen Skelette in Krankenbetten, Plakate mit „KKOM: Ihr macht uns krank“ oder „Rettet unsere Klinik“: Tausende Menschen haben am Freitagabend gegen die Schließung der katholischen Krankenhäuser Löningen und Emstek demonstriert.


Alleine in Löningen waren mehr als 7000 Menschen auf die Straße gegangen. Auf einer Kundgebung auf dem Kirchplatz äußerte Martina Schute von der Mitarbeitervertretung des Hauses deutliche Kritik an der Leitung der Katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland (KKOM), zu denen neben den von der Schließung bedrohten Häusern Hospitäler in Cloppenburg und Vechta zählen. Sie forderte eine sofortige Loslösung von dem Verbund KKOM.

Löningens Bürgermeister Thomas Städter warf dem Offizialat in Vechta vor, nicht ernsthaft nach Alternativen zu einer Schließung des St.-Anna-Stifts zu suchen. Er sprach von einem KKOM-Desaster: „Wir wissen auch heute noch nicht alles.“ Auch der Emsteker Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp (CDU) sowie seine Bundestagskollegin Gabriele Groneberg (SPD) kritisierten bei der Kundgebung in Emstek die Informationspolitik der KKOM-Geschäftsleitung.

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[Den vollständigen Bericht finden Sie in der NWZ]