Presseberichte

Betriebe machen auf Bedeutung des Anna Stifts aufmerksam. „Wichtiger Arbeit- und Auftraggeber“

Quelle: Münsterländische Tageszeitung vom 30.11.2012

(Foto: Meydorn)

Von Willi Siemer

Löningen. In dem mittlerweile zum Orkan anschwellenden Sturm der Entrüstung gegen die Pläne zum Schließen des Löninger Krankenhauses hat sich jetzt auch die Löninger Wirtschaft zu Wort gemeldet.
Auf Initiative des Benstruper Unternehmers Peter Imbusch haben sich 20 Betriebe, die seit vielen Jahren in vielfältiger Art und Weise Geschäftspartner des St.-Anna Stifts sind, zu einer Initiative zusammengeschlossen.

Auch sie rufen die Stadtgemeinde und die Umgebung zur Demonstaration auf. Gleichzeitig ist es aber ihr besonderes Anliegen allen Beteiligten deutlich zu machen, dass das Krankenhaus natürlich in ersten Linie für eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Menschen zwingend notwendig ist, aber ebenso mit insgesamt 320 Beschäftigten einer der wichtigsten Arbeitgeber und auch Auftraggeber für die heimische Wirtschaft ist. Das reiche von den Bäckereien, über die Wäscherei, den Inneneinrichtungshäusern; Elektro- oder Maurerunternehmen bis zu den Apotheken, den Taxi-Betrieben oder der Informationstechnik.

„Zusätzlich zu den persönlichen Schicksalen der Beschäftigten werden viele Wirtschaftszweige als Auftragnehmer des Krankenhauses in Mitleidenschaft gezogen, auch hier sind Arbeitsplätze bedroht“, erklärt Peter Imbusch. „Da ich viele Krankenhäuser in der Region und im gesamten norddeutschen Raum in punkto Bausubstanz und Ausstattung kenne, weiß ich, dass „unser“ Krankenhaus in dieser Beziehung zu den besseren gehört“.

Große Sorgen über die Folgen eines möglichen Ende des Krankenhaus-Standortes machen sich auch der Gewerbevereins-Vorsitzende Hubert Willoh und der Aufsichtsratsvorsitzende der Remmers AG, Gerd-Dieter Sieverding, als dem größten Löninger Arbeitgeber.

[Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT]