Presseberichte

Weihbischof sieht sich als „Zielscheibe“. Offizialat: Kein Geld aus Kirchensteuern

Quelle: Münsterländische Tageszeitung vom 29.11.2012

(Foto: Kreke)

Von Heinrich Kaiser

Oldenburger Münsterland. Das Offizialat in Vechta wird kein Geld aus Kirchensteuermitteln für die Sanierung der angeschlagenen Katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland (KKOM) zur Verfügung stellen. Das stellte Finanzdirektor August Dasenbrock am Donnerstag in Vechta klar. Wenn sich Krankenhäuser für einen Ausstieg aus dem Verbund entscheiden würden, werde das Offizialat diesen Schritt akzeptieren, hieß es auf der Pressekonferenz.

Erstmals hat sich Weihbischof Heinrich Timmerevers zur Krise geäußert. „Die Leidtragenden sind die Mitarbeiter in den Kliniken. Sie haben Sorge um ihren Arbeitsplatz. Ihre Wut verstehe und respektiere ich“, sagte der Offizial in Vechta. Der Ärger der Menschen richtet sich nicht nur gegen die Klinikleitung, sondern auch gegen die Kirche. Das Offizialat und er selbst würden zur Zielscheibe. Es gebe aber keine einfache Erklärung für die Krise „Mit Schuldzuweisungen ist es nicht getan“, meinte der Weihbischof.

[Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT]