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Diese Dimensionen waren nicht vorsehbar. Zweckverband zieht zum Koormann-Jubiläum Bilanz

Quelle: Münsterländische Tageszeitung vom 13.11.2012

(Foto: Willi Siemer)

Löningen (ws). „Die Dimensionen, die der Tourismus im Hasetal inzwischen erreicht hat, war so nicht vorhersehbar. Wenn mir einer vor 20 Jahren erzählt hätte, dass wir in unserer Region 150 000 gezählte Touristen haben werden, die unsere diversen Angebote nutzen, den hätte bestenfalls nicht ernst genommen“, gesteht Wilhelm Koormann.

Der ZEH-Geschäftsführer feierte jetzt Arbeitsjubiläum: Vor 20 Jahren, im November 1992, gab der verbeamtete Oberinspektor der Deutschen Bundesbahn und gelernte Reiseverkehrskaufmann seinen sicheren Job auf und übernahm als erster hauptamtlicher Mitarbeiter die Aufgabe als Entwicklungshelfer des Tourismus im Hasetal.

Knapp drei Jahre zuvor im Dezember 1989 hatten sechs Städte und Gemeinden entlang der Hase unter der Federführung des Löninger und später Meppener Stadtdirektors Franz Quatmann in einer bisher beispiellosen Aktion einen drei Landkreise übergreifenden Zweckverband gegründet, um ihre touristischen Kräfte zu bündeln. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten die Kommunen Quakenbrück, Essen, Löningen, Herzlake, Haselünne und Meppen. In den vergangenen Jahren kamen vier weitere hinzu: Bersenbrück, Lastrup, Lindern und Fürstenau.

Als Ziel formulierten die damals Verantwortlichen die auch heute noch geltende Maxime, einen nachhaltigen Tourismus entlang der Hase in Einklang mit der Natur und der Landwirtschaft zu entwickeln. Wie erfolgreich dies seitdem gelang, ist im Sommer in den Ortszentren der Mitgliedkommunen überall sichtbar: Radelnde Touristen prägen die Ortsbilder, auf der Hase paddeln Kanufahrer und dem Dampfzug entsteigen an den Wochenenden im Sommerhalbjahr Scharen von Touristen, die zu Fuß oder mit dem Rad Pause machen oder ihre Touren fortsetzen.

[Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT]