Presseberichte

Hoffnungsschimmer am Baumhimmel. Blutbuche auf Privatgrundstück bald „geschützter Landschaftsbestand

Quelle: Münsterländische Tageszeitung vom 09.11.2012

(Foto: Huge)

Von Hermann Huge

Löningen. „Mir geht es um den Baum, ich möchte gar keinen Rechtsstreit“, beteuert Christa Kramer gegenüber der MT. Gemeint ist eine rund 250 Jahre alte, prächtig gewachsene, weit über 20 Meter hohe Blutbuche. Sie ist ein sogenannter Grenzbaum zwischen dem Kramerschen und einem weiteren Grundstück an der Löninger Lindenallee.

Der Grundstücksnachbar möchte den Baum fällen lassen, das aber möchten die Kramers um fast jeden Preis verhindern, zumal der Stamm nur wenige Zentimeter auf dem Nachbargrundstück steht. Keinen Erfolg hatte das Ehepaar mit dem Versuch, die Blutbuche vom Landkreis Cloppenburg als Unterer Naturschutzbehörde zum Naturdenkmal erklären zu lassen. In Betracht kommen könnte jedoch eine Ausweisung als „geschützter Landschaftsbestandteil". Ein entsprechendes Verfahren will die Löninger Stadtverwaltung der Politik vorschlagen, wie Fachbereichsleiter Hermann Dirks auf Anfrage bestätigte.

[Vollständiger Bericht finden in der MT]