Presseberichte

Vielversprechendes Projekt für Löningen

Quelle: Münsterländische Tageszeitung vom 11.10.2012

(Foto: Siemer)

Zukunftsmodell „Fachkraft.Plus“ soll BBS-Standort langfristig sichern

Löningen (ws). Mit einem in der Region bisher einmaligen Zukunftsmodell „Fachkraft .Plus“, das die Aus- und Weiterbildung von jungen Leuten eng miteinander verzahnt, wollen die Verantwortlichen dieses Projekts die Außenstelle Löningen der BBS langfristig sichern.
Dies sei ein sehr vielversprechendes und attraktives Projekt, dass den Standort nachhaltig und unabhängig von der Entwicklung der Schülerzahlen sichern könne, erklärte der Leiter der „Mutterschule“ der Cloppenburger BBS am Museumsdorf, Günther Lübke, gestern im MT-Gespräch. Dafür müsse man alle Beteiligten von den Vorteilen dieses neuen Modells überzeugen, er sei aber optimistisch, dass dies gelinge, so der Schulleiter.
Lübke gehört neben IHK-Ausbildungsleiter Dr. Thomas Hildenbrandt, Prof. Kaminski, Graepel-Geschäftsführer Klaus Mecking, Remmers Aufsichtsratschef Gerd-Dieter Sieverding und den beiden Ausbildungsleitern der beiden Löninger Firmen der Kommisssion an, die ein tragfähiges Zukunftsmodell für die Löninger BBS erarbeitet haben. Über die vorgelegten Ideen entscheidet nach den bisher vorliegenden Zeitplänen in der kommenden Woche der Cloppenburger Kreistag.

Die Kommission war als Konsequenz der breiten Protestbewegung gegen die bereits in den Gremien des Kreistages diskutierte absehbare Ende der BBS Löningen vor allem auf Betreiben aller wichtigen Unternehmen aus dem alten Amt Löningen gebildet worden. Mehr als 50 Betriebe aus Löningen, Essen, Lindern und Lastrup hatten eine Protest-Resolution gegen die Pläne der Verantwortlichen unterschrieben. Kern des Zukunftsmodell „Fachkraft.Plus“ ist das Verknüpfen von Aus- und Weiterbildung zunächst in den Ausbildungsberufen zum Industiekaufmann und für den Kaufmann im Groß- und Außenhandel an der BBS in Löningen in zunächst zwei Klassen mit jeweils 20 bis 22 Schülern. Wenn die dafür notwendigen Beschlüsse durch den Kreistag getroffen seien, werde man für dieses Projekt bei den Unternehmen aus dem Kreisen Clopenburg, Vechta und dem angrenzenden Emsland und bei den jungen Leuten werben, erläutert Martin Goldkamp im MT-Gespräch. Der Ausbildungsleiter der Graepel AG hat dieses Modell als Mitglied der Kommission mitentwickelt.

[Vollständiger Bericht in der MT]