Presseberichte

Patienten sind mit Emstek hochzufrieden. 92 Prozent der Befragten empfehlen Klinik ...

zurück zur Übersicht, 21.12.2012, Quelle: Münsterländische Tageszeitung vom 20.12.2012

(Bild: Die Auslastung der Kliniken; Quelle: KKOM)

Oldenburger Münsterland (kre). Die Patienten der orthopädischen Fachklinik Emstek sind die zufriedensten im Oldenburger Münsterland. In einer Befragung für die „Weiße Liste“ der Krankenkassen gaben 92 Prozent der Patienten an, sie würden die Klinik weiterempfehlen. Das St.-Josefs-Hospital in Cloppenburg erreichte 72 Prozent. Das  St.-Anna-Stift in Löningen und das Marienhosptal Vechta ist 84 Prozent der Befragten eine Empfehlung wert.
Bis auf das Cloppenburger Krankenhaus liegen damit alle Kliniken des katholischen Verbundes über der durchschnittlichen Zufriedenheit von 82 Prozent. Die AOK und die Barmer/GEK hatten bundesweit rund eine Millionen Patieten um ihr Urteil gebeten. Über 450000 Fragebogen kamen zurück. Alle Ergebnisse sind unter www.weisse-liste.de im Internet abrufbar. Patienten können dort auch vergleichen, wieviel Erfahrung die Kliniken mit bestimmten Operations- und Behandlungsmethoden haben Dazu werden die „Fallzahlen“ und Schwerpunkte der Behandlung veröffentlicht.

Allerdings ist die Datengrundlage teilweise sehr unterschiedlich. Für die Bewertung eines Krankenhauses reichen schon 75 ausgefüllte Fragebögen. Für eine Fachbabteilung wurden mindestens 50 Antworten verlangt. Das Ergebnis: In Cloppenburg reichten 136 Beurteilungen, über Vechta gaben 554 Patienten ihre Meinung ab, in Löningen waren es 231.

Emstek punktete offensichtlich mit seiner hohen Spezialisierung auf Knochen- und Gelenkerkrankungen. Die größten Anteil hatten innerhalb eines Jahres die Entfernung von erkranktem Knochengewebe (625 OPs) mit über 30 Prozent und Eingriffe an einem Gelenk mit 565 OPs (rund 28 Prozent). 511 Patienten wurde Knochengewebe verpflanzt, was etwa einem Viertel aller Eingriffe entspricht.

In Cloppenburg reichten die Patientenmeldungen nur für Bewertung der Fachbabteilung für innere Medizin aus. Ohne Bewertung blieben zum Beispiel die Chirurgie und die große Geburtshilfe-Abteilung.

Differenzierter ist das Bild in Löningen: Gute bis sehr gute Noten erhielten die Urologie (91 Prozent von 73 Patienten), die Chirurgie (80 Prozent von 88) und die Innere Medizin (81 Prozent von 70). Die höchste Fallzahl erreichte die Behandlung von Nierensteinen.

Die „Weiße Liste“ enthält bundesweit auch Fachärzte sowie Pflegeheime – allerdings ohne eine Bewertung.

[Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT]