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Mehr Patienten – aber nicht mehr Geld. STATISTIK 36 839 Kranke in 2012 in KKOM-Kliniken behandelt –

zurück zur Übersicht, 04.01.2013, Quelle: NordWestZeitung vom 04.01.2013

(Foto: KKOM)

Die Steigerung lag bei etwa sieben Prozent zum Vorjahr. Allein in Vechta wurden 1351 Patienten mehr registriert.

VON REINER KRAMER

OLDENBURGER MÜNSTERLAND. Mitten in der schweren Finanzkrise kann die Geschäftsführung der Katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland Erfreuliches verkünden: „Die Entwicklung der stationär behandelten Patienten in den Kliniken im Verbund der Katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland ist durchweg positiv“, gab Geschäftsführer Michael gr. Hackmann am Donnerstag bekannt. Mehr Patienten als im Vorjahr wurden in den KKOM-Kliniken behandelt, eine entsprechend höhere Vergütung habe es aber nicht gegeben. Dieses Fazit zog Geschäftsführer gr. Hackmann für das zu Ende gegangene Jahr.

„Das zeigt, dass die Häuser eine leistungsstarke medizinische Versorgung anbieten und diese auch angenommen wird“, so gr. Hackmann. Leider sei die Vergütung durch die Fallpauschalen nicht in der Form angepasst worden, wie es notwendig sei, so der Geschäftsführer. „Wir haben ausgerechnet, dass wir acht Millionen Euro mehr bekommen hätten, wenn bei uns die Fallpauschalen so honoriert würden, wie das in Rheinland Pfalz der Fall ist“ (die NWZ berichtete). Der Geschäftsführer dankte bei seinem Jahresrückblick vor allem den Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und den Ärzten für ihren Dienst, auch für die Hilfe, die diese auch finanziell leisteten.

Im Cloppenburger St.-Josefs-Hospital gab es 2011 insgesamt 10 796 stationäre Patienten, im vergangenen Jahr wurde die Zahl leicht gesteigert auf 11 100 Patienten. Deutlicher die Steigerung in Emstek: Wurden im St. Antoniusstift 2011 noch 1543 Patienten behandelt, waren es 2012 bereits 2131. In Löningen entwickelte sich die Patientenbelegung von 4644 im Jahr 2011 und auf 4772 in 2012.

Die größte Steigerung konnte das St. Marienhospital in Vechta registrieren: Hier wurde die Zahl von 17 485 in 2011 auf aktuell 18 836 gesteigert. Insgesamt verzeichneten die Krankenhäuser im Verbund im Jahr 2012 mit 36 839 stationären Patienten einen Zuwachs gegenüber 2011, wo es 34 468 Fallzahlen gab, um fast sieben Prozent.

„Die Zunahme bezieht sich auf verschiedene Abteilungen, die alle nach dem neuesten Stand der Medizin-Technik eingerichtet sind und über ein gut geschultes Personal von Ärzten, Schwestern und Pfleger verfügen“, so gr. Hackmann.

Auch bei den Geburtenzahlen gab es einen Zuwachs, wie der Geschäftsbericht der Kliniken ausweist. Im Vechtaer Marienhospital wurden im vergangenen Jahr 1268 Geburten gegenüber 1131 im Jahr 2011 registriert. Im Cloppenburger Hospital waren es 660 gegenüber 700 im Jahr zuvor. In beiden Krankenhäusern der KKOM kamen im vergangenen Jahr insgesamt 1928 Kinder zur Welt (die NWZ berichtete). Im Jahr 2011 waren es 1832 Neugeborene.

[Den Original-Bericht finden Sie in der NWZ]