Presseberichte

Brandschutz im Außenbereich / 21 Meter Spindeltreppe errichtet

Über sieben Geschosse erstreckt sich eine Spindeltreppe, die der Hersteller Graepel für ein Objekt in Wolfsburg gefertigt hat. Diese wurde als Fluchttreppe für den Brandschutz installiert. Der Bauzulieferer fertigte sie nach eigenem Entwurf inklusive Statik binnen weniger Wochen im Werk Seehausen in der Altmark. Die modulare Konstruktion wiegt nur etwa 3,2 Tonnen und besteht aus feuerverzinktem Stahl. Ausgelegt ist sie auf 5 kN/m2 Gleichlast.

Bei Spindeltreppen lassen sich nicht alle Geschosshöhen mit jedem Treppendurchmesser im Rahmen der Vorschriften erreichen. Bei dieser Treppe wurde ein Radius von 800 mm mit 20 Stufen je Windung gewählt, um dem geforderten Schrittmaß zu entsprechen. Der verwendete Blechprofilrost des Typs Graepel-Universal zeichnet sich durch eine gute Rutschhemmung und Drainagewirkung sowie durch eine gelochte Antrittskante aus. Sein freier Querschnitt beträgt rund 19 Prozent (bei Standardrostbreiten). Der Hersteller konnte damit ein gefälliges Lochbild realisieren, das aus abwechselnd nach oben und unten ausgestanzten Öffnungen mit 8 und 14 mm Durchmesser besteht. Zugleich ist eine Durchsicht nur bedingt gegeben, so dass Sicherheitsrisiken durch Höhenangst im Trittbereich auszuschließen sind. Für das Geländer hat man Einzelrohre mit gerader Füllung gewählt, was den Seitenschutz maximiert.

Spindeltreppen sind eine Spezialität des Herstellers, der auch Treppenstufen für geradläufige Treppen anbietet. Als Besonderheit sind programmgesteuerte, individuelle Prägungen nach Kundenvorgabe möglich. Graepel mit eigenem Werkzeug- und Formenbau gilt als einer der ältesten Hersteller kalt geformter Metallbauteile. Mehr dazu unter Graepel.de im Internet.


zum Bild:
Spindel- bzw. Wendeltreppe für den Feuerschutz: Die oberen Geschosse sind über separate Podeste angeschlossen. Foto: Graepel.


Quelle:
Presseinfo Graepel Löningen GmbH & Co. KG vom 09.06.2017