Presseberichte

Dorfentwicklung Löningen-Südost schreitet voran

Arbeitskreise entwickeln Strategie für Dorfregion


Im Löninger Südosten hieß es in diesem Jahr: Vier gewinnt! Gemeinsam haben die Ortsteile Lodbergen-Holthausen-Duderstadt, Böen-Schelmkappe, das Überhäsige Viertel und Elbergen-Vehrensande-Augustenfeld die Dorfentwicklung mit großen Schritten vorangebracht.

In insgesamt drei örtlichen Arbeitskreisen diskutierten die Einwohner die Stärken, Schwächen und Potentiale ihrer Ortsteile. Bereits zu Beginn der Dorfentwicklungsplanung hatten die Dörfer in einem eintägigen Workshop über die Zukunft ihrer Dorfregion gesprochen – diese Erkenntnisse dienten den Arbeitskreisen als erste Diskussionsgrundlage. Im Verlauf der vier Sitzungen, für die die örtlichen Arbeitskreise jeweils zusammen kamen, wurden die Planungen immer konkreter, sodass erste Start- und Leitprojekte festgelegt werden konnten.

Die örtlichen Arbeitskreise entsandten zudem Botschafter in den Arbeitskreis Dorfregion. Diese regionale Gruppe tagte 2017 zweimal und formulierte auf Grundlage der in den örtlichen Arbeitskreisen festgelegten Schwerpunkte vier regionale Handlungsfelder: Gemeinschaftsleben und Ehrenamt, Daseinsvorsorge und Lebensmittelpunkte, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur sowie Naturerlebnis und Umweltschutz. Über allen Feldern steht das zusammen entwickelte Leitbild: „Löningen Südost. Gemeinsam im Fluss.“ Auch die Jugend kam zu Wort: Über 200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 10 bis 24 Jahren nahmen an einer Online-Umfrage teil und brachten ihre Wünsche und Anregungen für die Dorfregion ein.

Im nächsten Jahr sollen die Ergebnisse aus den verschiedenen Arbeitskreisen dann im Dorfentwicklungsplan zusammenfließen. Los geht es am 22.Januar mit dem Dörferabend, zu dem alle Teilnehmer der örtlichen Arbeitskreise eingeladen sind. Hier wird der gesamte strategische Rahmen der Dorfentwicklungsplanung sowie der baulich-gestalterische Handlungsrahmen für private Maßnahmen vorgestellt.

Bevor die Umsetzung starten kann sind noch wichtige Formalitäten nötig, darunter der Ratsbeschluss sowie die Anerkennung der Dorfentwicklungsplanung durch das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Weser-Ems in Oldenburg. Erste Projekte sollen dann zum nächsten Antragsstichtag am 15. September 2018 beantragt werden.


Quelle:
Presseinfo pro-t-in GmbH vom 11.12.2017