Presseberichte

Feuerwehr und Rathaus haben Priorität

Bürgermeister hofft auf Baubeginn an Elberger Straße in zweiter Jahreshälfte / Grundstücksverk auf Böener Esch startet

Von einer deutlichen Entspannung bei der Nachfrage nach Bauplätzen geht die Stadtverwaltung nach dem Abschluss mehrerer Genehmigungsverfahren 2020 aus.

von Willi Siemer


Der Beginn der Bauarbeiten für das neue Feuerwehr-Gebäude und die weiteren Planungen für das neue Rathaus sind für Löningens Bürgermeister Marcus Willen die beiden wichtigsten Projekte in den kommenden zwölf Monaten des neuen Jahres.

Im einem MT-Gespräch zu den Aufgaben für 2020 kündigte er an, dass nach den bisherigen Planungen in der zweiten Jahreshälfte mit dem Bau zwischen der Linderner und der Elberger Straße begonnen werden kann, auch wenn die Erschließung zunächst nur über eine provisorische Straße erfolgen könne.

Der Förderbescheid für die Landesmittel (GVFG) zum Bau der neuen Verbindungsstraße liege zwar vor, entscheidender Faktor in dieser Frage seien aber die notwendigen Kapazitäten der Straßenbaunternehmen, um dieses Projekt möglichst schnell anpacken zu können. Die erstellten Planungen für das mit insgesamt 14 Toren gebaute Feuerwehrgebäude würden derzeit von der Unfallkasse geprüft. Danach werde der Bauantrag für das insgesamt mit rund fünf Millionen Euro veranschlagte Vorhaben beginnen.

Parallel dazu sei es Aufgabe des Stadtrates, die politischen Beschlüsse für das anstelle des bisherigen Feuerwehrgebäudes geplante neue Rathaus zu fassen. Das grundsätzliche Ziel dieses ambitionierten Zeitplans der Verwaltung sei ein Baubeginn noch zum Ende des kommenden Jahres. Dies sei vor allem mit Blick auf die zwischen Stadtverwaltung und dem Land bereits erzielte grundsätzliche Einigung zur Unterbringung der Polizei als Mieter im neuen Rathaus notwendig. Für die Lösung Verwaltung und Polizei unter einem Dach gebe es viele gute Argumente, so Willen.

Auf weitere Fortschritte in den Bemühungen, die Hausarztversorgung in der Stadt nach dem ersten Ansiedlungserfolg einer halbtägig geöffneten Praxis im Krankenhaus zu verbessern, hofft der Bürgermeister ebenfalls noch in diesem Jahr.

Auf einem guten Wege in Löningen sieht er auch die Betreuung von Kleinkindern. Im Regelbereich der Kindergärten werde es nach dem Schaffen einer weiteren Regelgruppe in Evenkamp wahrscheinlich in der Stadtgemeinde zurzeit keinen Handlungsbedarf geben.

Die Verwaltung betreibe mit Hochdruck Planungen für eine weitere, wohl zweigruppige Krippe, die im Stadtkern benötigt werde und die organisatorisch dem Vitus-Kindergarten in der Mühlenstraße zugeordnet werden soll.

Von einer deutlichen Entspannung bei der großen Nachfrage nach Baugrundstücken geht Willen im kommenden Jahr aus. Bis zum Frühjahr können die mehr als 30 Bauplätze im Bereich „Böener Esch II“ verkauft werden. 2020, so hoffen die Verantwortlichen, können dann die Verfahren für die weiteren Baugebiete in der Stadtgemeinde abgeschlossen werden. Gleichzeitig wird in den kommenden Monaten mit dem Genehmigungsverfahren für mehr als 60 weitere Bauplätze im Gebiet „Böener Esch III“ begonnen. Mittelfristig entstehen im Dreieck der Lodberger Straße weitere Baugrundstücke.


zum oberen Bild:
Erschließung ist abgeschlossen: Nach dem notwendigen Ratsbeschluss zu den überarbeiteten Vergaberichtlinien können die mehr als 30 Baugrundstücke im neuen Baugebiet „Böener Esch II“ bis zum Frühjahr verkauft werden. Gleichzeitig beginnt das Genehmigungsverfahren für weitere, mindestens 60 Bauplätze im Anschluss an das bestehende Gebiet. Foto: Willi Siemer.

zum zweiten Bild:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 04.01.2020.


Quelle:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 04.01.2020.