Presseberichte

Yamuna Signature Brücke in Indien: Sicherheitsroste aus Deutschland

Mit der „Signature Bridge“ über den Fluss Yamuna bei Neu-Delhi nahm Indien seine erste asymmetrische Schrägseilbrücke in Betrieb. Um ihre Besucher vor Trittunfällen zu schützen, verlegte man Blechprofilroste.

Die Bauelemente aus 2,5 mm starkem verzinktem Stahlblech von Graepel bieten ein hohes Maß an Rutschhemmung und Drainage: Merkmale, die in Indien angesichts des Monsunregens von erheblicher Bedeutung sind. Das Land gilt als Rekordhalter mit dem global höchsten Niederschlagswert. Die auch hierzulande erhältlichen Roste des Typs Graepel-City sind mit einer abwechselnd nach oben und unten ausgestellten Lochung versehen. Es gibt sie in zahlreichen Varianten zudem aus Edelstahl und Aluminium für den Innen- wie Außenbereich. Die Plattformen und Treppen der Brücke wurden damit ausgestattet.

Das markante Bauwerk mit seinem 165 m hohen „geknickten“ Pylon ist eine weithin sichtbare Landmarke. Der Bau wurde 2004 beschlossen und 2008 begonnen. Zehn Jahre später erfolgte die feierliche Eröffnung. Indes, die Fertigstellung des letzten Bauabschnitts stand noch aus. Mittlerweile rollt der Verkehr: Die insgesamt 675 m lange und 35 m breite Straßenbrücke mit acht Spuren verkürzt die Fahrzeit zwischen Wazirabad und Neu-Delhi. Die Kragträger-Schrägseilbrücke mit 251 m Stützweite zeichnet sich durch ihre selbsttragende Konstruktion aus, die ohne übliche Bodenanker auskommt - ein weltweit seltener Bauwerkstyp.

Auf dem 5800 Tonnen schweren Pylon thront ein besonderes Extra: 20 m unterhalb der Spitze gewährt eine Aussichtsplattform Besuchern einen grandiosen Rundumblick auf die indische Hauptstadt, die mit 28 Mio Einwohnern als drittgrößte Metropolregion der Welt gilt. Delhi sieht in dem Bauwerk eine touristische Attraktion. Übrigens: Schweißarbeiten fanden auf der Brücke nicht statt - alle Metallbauteile sind nach alter Handwerkskunst verschraubt.

zum oberen Bild:
Indiens neues Wahrzeichen: Die Signature Bridge überspannt den Fluss Yamuna im Norden der Hauptstadt Neu-Delhi. Foto: Graepel.

zum zweiten und dritten Bild:
Arbeitsfahrstuhl am frei stehenden 165 m hohen Pylon: Von oben ist Neu-Delhi im Dunst zu erkennen. Fotos: Graepel.

zum vierten Bild:
Die letzten 20 Meter beherbergen eine Aussichtsplattform: Die Brücke wird als touristische Attraktion vermarktet. Foto: Graepel.

zum fünften Bild:
Pankaj Gautam (l.) und Carlo Graepel (r.) vom Bauzulieferer Graepel auf der Fahrbahn: Der Pylon im Hintergrund gleicht die Zugkräfte der Tragkabel aus. Foto: Graepel.


Quelle:
Presseinfo Friedrich Graepel AG.