Presseberichte

Marika Schadwinkel neue Jugendpflegerin

Arbeit im Jugendtreff an der Meerdorfer Straße beginnt trotz Corona-Einschränkungen schon am 1. Juli

Am 1. Juli beginnt die Sozialarbeiterin Marika Schadwinkel ihre Arbeit als Jugendpflegerin der Stadtgemeinde Löningen. Insgesamt sind 1,5 Stellen und ein Bundesfreiwilliger für diese Aufgabe vorgesehen.

von Willi Siemer


Die 23-jährige studierte Sozialarbeiterin Marika Schadwinkel beginnt am 1. Juli ihre Arbeit als neue Löninger Jugendpflegerin und Leiterin des Jugendtreffs an der Meerdorfer Straße. Sie ist Angestellte der Leinerstift-Ems-Region-Kinder,-Jugend- und Familienhilfe GmbH. In einer Ausschreibung hatte die Stadt der Diakonischen Einrichtung, die ihren Schwerpunkt in Ostfriesland hat, die Aufgabe der Jugendpflege übertragen.

Der Prokurist des Unternehmens, Heidjer Schwegmann, stellte gemeinsam mit Bürgermeister Marcus Willen und dem Ersten Stadtrat und Geschäftsbereichsleiter Soziales, Thomas Willen, die neue Mitarbeiterin vor. Neben dem Fortführen der erfolgreichen Arbeit der Vorgängerin Gaby Bick sollen auch neue Projekte und Kooperationsformen entwickelt werden, betonte Schwegmann, der als gebürtiger Löninger und vieljährig Aktiver im Förderverein offene Jugendarbeit (FoJ) ein profunder Kenner der Löninger Jugendszene ist.

Trotz der Probleme durch die Corona-Pandemie, die in bestimmten Bereichen noch zu Einschränkungen führe, hätten sich alle Verantwortlichen dazu entschlossen, so schnell wie möglich mit der Arbeit zu beginnen. Zum einen gehe es darum, die Kontinuität der bisherigen Betreuung fortzusetzen, zum anderen sei vereinbart worden, 1,5 Stellen und zusätzlich einen jungen Mann oder eine junge Frau im Bundesfreiwilligen-Dienst (Bufdi) zu verpflichten. Ziel der Leinerstift-Verantwortlichen sei es, bei der Auswahl mit den Beteiligten zusammenzuarbeiten, weil es wichtig sei, dass die Chemie stimme.

Ab dem 1. Juli ist die neue Jugendpflegerin unter Tel. 015256461439 und per E-Mail m.schadwinkel@leinerstift.de zu erreichen. Die Öffnungszeiten an der Meerdorfer Straße werden in Kürze veröffentlicht.

Der Bürgermeister begrüßte die neue Jugendpflegerin. Er freue sich, dass es durch den breiten Konsens im Rat gelungen sei, eine ganzheitliche, nachhaltige Lösung zu finden, die von der frühkindlichen Bildung in Krippen und Kindergärten über die Sozialarbeit in den Schulen bis eben zum Freizeitbereich der jungen Leute reiche. „Wir wollen kein Kind zurücklassen“, zitierte er die frühere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „Zentraler Ausgangspunkt für die offene Kinder- und Jugendarbeit sollen die Wünsche und Bedürfnisse der jungen Menschen sein“, erläutert Marika Schadwinkel die Basis ihrer zukünftigen Arbeit. Mit den Jugendlichen planen, statt für sie, sei ein wesentlicher Aspekt des geplanten vielfältigen und attraktiven Angebots.

Als weiteren zentralen Aspekt der Arbeit nannten alle Beteiligten, die Zusammenarbeit zwischen dem Jugendtreff und den Schulen sowie allen Vereinen der Stadtgemeinde und dem Stadtjugendring zu stärken und die Brücken- und Klammerfunktion zum Beispiel beim vorbeugenden Kinder- und Jugendschutz aufzubauen.

Marika Schadwinkel hat nach ihrem Abitur 2014 in Bersenbrück und einem Freiwilligen Sozialen Jahr an der Paul-Moor-Schule Erziehungs- und Sozialwissenschaften in Vechta mit dem Bachelor-Abschluss studiert. Seitdem arbeitet sie für den Verein „In Via“ in Quakenbrück, der sich für die Mädchen- und Frauen-Sozialarbeit engagiert und unter anderem Integrationsgruppen für osteuropäische Frauen und Flüchtlinge betreut.


zum oberen Bild:
Vorstellung: Die 23-jährige Marika Schadwinkel aus Bersenbrück übernimmt zum 1. Juli als Löninger Jugendpflegerin auch die Leitung des Jugendtreffs an der Meerdorfer Straße als Nachfolgerin von Gaby Bick. Die neue Verantwortliche stellten Bürgermeister Marcus Willen (rechts), der erste Stadtrat und Geschäftsbereichsleiter Soziales, Thomas Willen (links) und Heidjer Schwegmann, der Prokurist der Leinerstift-Ems-Region vor. Foto: Willi Siemer.


zum zweiten Bild:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 19.06.2020.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 19.06.2020.