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Urbanität und Geschichte überwältigen

Löninger Jugendtreff reist in den Sommerferien nach Berlin / Jugendliche zeigten sich an Historie interessiert
Gruppe erkundet auch die Berliner Unterwelten

Berlin erfindet sich immer wieder neu: Aufbauen, abreißen, wieder aufbauen. Für die jungen Löninger dürfte es nicht der letzte Besuch in der Hauptstadt gewesen sein.

von Hannah Schäpker und Max Pscheidt


Berlin/Löningen - Ganz viel über die Geschichte Deutschlands und Berlins haben Löninger Jugendliche während eines einwöchigen Hauptstadtbesuches erfahren. Organisiert worden war die Tour vom Jugendtreff.

Nach dem Kaplan Heinrich Thoben den Reisesegen erteilt hatte, machten sich die Teilnehmer auf den Weg. „Ziel der Fahrt war es, den Gemeinschaftssinn zu stärken“, sagt Treffleiterin Gaby Bick. Das gelang, und obwohl die Schüler in der alles andere als langweiligen Metropole auch Zeit für sich bekamen, nahmen sie das von Gaby Bick und Erna Schulz ausgearbeitete Programm sehr ernst. Los ging es mit einem Besuch der East Side Gallery mit dem längsten noch erhaltenen Stück der Berliner Mauer. Sie ist Teil des Berliner Gesamtkonzepts zur Erinnerung und zum Gedenken an deren Opfer. Das menschliche Leid, das die deutsch-deutsche Teilung verursachte, war auch im sogenannten Tränenpalast, der ehemaligen Ausreisehalle am Bahnhof Friedrichstraße, zu spüren. Die Ausstellung lässt die Atmosphäre dieses einzigartigen Ortes lebendig werden und führt denen, die die Zeit nicht mehr erlebt haben, vor Augen, was es bedeutet, keine Reisefreiheit zu genießen.

Vielleicht noch eindringlicher war der Besuch des Holocaust-Mahnmals, dem zentralen Ort des Gedenken an die rund sechs Millionen ermordeten Juden Europas. Im Foyer erhielten die Jugendlichen erste Grundinformationen. Danach machte sich jeder für sich auf den Weg durch den wellenförmigen Stelenwald. Still und nachdenklich verließen die jungen Löninger die Gedenkstätte wieder.

Der Zweite Weltkrieg ließ die Gruppe nicht so schnell los. Allerdings wechselte sie diesmal die Perspektive und erkundete die Berliner Unterwelten. In diesem verborgenen Teil der Hauptstadt unternahm sie eine Bunkerführung, schlängelte sich durch schmale Gänge und besichtigte unterirdische Schlafsäle, die Schutz vor Luftangriffen bieten sollten. Durch alte U-Bahn-Schächte, Bunker und Versuchstunnel entdeckten die Jugendlichen immer wieder Mauerdurchbrüche, die bei Fluchtversuchen entstanden.

Deutlich sonniger war die Atmosphäre in den „Prinzessinnengärten“. Sie liegen im hochurbanen Kreuzberg und sind auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Die von Anwohnern gepflegten Gärten sind jederzeit mobil, die Pflanzen wachsen in Recyclingkisten. Vier Bienenvölker sammeln Honig und auch eine Bücherei wurde eingerichtet. Ein Naturraum für Erwachsene und Kinder mitten in der Stadt, der ohne öffentliche Mittel auskommt - die Jugendlichen fanden es klasse.

Zum Berlin-Kulturprogramm gehörten auch die Museumsinsel und eine Schiffstour auf der Spree. Noch lustiger und heimlicher Höhepunkt der Reise war die Fahrt in einer eigens angemieteten Stretchlimousine, mit der Berlin noch einmal ganz anders erkundet wurde. Am letzten Abend hatten die Löninger Tickets für die Show der Blue-Man-Group im Theater am Potsdamer Platz ergattert. Die Gruppe von Schauspielern und Musikern bietet eine begeisternde Mischung aus Musik, Zirkusclownerie und Performance.

Der Löninger Treff ist ein offenes Angebot für alle Jugendlichen und junge Erwachsenen zwischen 12 und 21 Jahre. Die Arbeit beruht vor allem auf Freiwilligkeit, erklärt Gaby Bick. Man stelle sich im Rahmen der Möglichkeiten auf die Bedürfnisse der Besucher ein. „Die Jugendlichen haben unterschiedliche Interessen, darauf müssen wir eingehen.“ Zugleich sollen die jungen Leute lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Während der Tage in Berlin habe das prima geklappt, freut sich die Leiterin.

zum oberen Bild:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 01.08.2019.

zum zweiten Bild:
East Side Gallery: Vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer. Die wenigen erhaltenen Reste sind ein eindrucksvolles Fotomotiv. Foto: Bick.

zum dritten Bild:
Achtung Lebensgefahr: Im „Tränenpalast“ wurden die Folgen der Teilung sicht- und spürbar. Foto: Bick.

zum vierten Bild:
Chillen in Kreuzberg: Die „Prinzessinengärten“ boten den Löningern eine willkommene Auszeit. Foto: Bick.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 01.08.2019

 

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49624 Löningen
Telefon: 0 54 32 / 94 10-0
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