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Cloppenburg bittet Bundeswehr um Hilfe

Wimberg: Sanitätstrupp wird vorwiegend im Südkreis eingesetzt / 14 Neuinfektionen / Inzidenzzahl liegt bei 60,3

Das Pflegepersonal sämtlicher Altenpflegeeinrichtungen im Alten Amt Löningen wird nun auf das Coronavirus getestet. Abhängig vom Ergebnis können weitere Testreihen im Kreis eingeleitet werden.

von Julius Höffmann


Von Entspannung kann keine Rede sein: Die Cloppenburger Kreisverwaltung meldet 14 neue positive Testergebnisse, davon elf aus dem Alten Amt Löningen. Um das Gesundheitsamt und das DRK bei Corona-Abstrichen zu entlasten, hat der Landkreis die Bundeswehr um Amtshilfe gebeten. Ein Sanitätstrupp wird in den kommenden Tagen erwartet. „Es geht um eine personelle Verstärkung“, betont Landrat Johann Wimberg.

Mit den Neuinfektionen ist die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis bis Dienstagmittag auf 475 gestiegen. 303 Personen sind genesen, somit gibt es derzeit 172 aktuelle Coronafälle. Die 7-Tagesinzidenz liegt bei 60,3. 611 Personen befinden sich momentan in Quarantäne. Am Montag waren es noch 480.

Ein Schüler der Oberschule Cappeln ist positiv getestet worden. Zwei Klassen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Dazu wurden ein weiterer Schüler des Copernicus Gymnasiums in Löningen und ein Schüler der BBS am Museumsdorf in Cloppenburg positiv getestet. Die weiteren Fälle kommen aus vielen Bereichen der Gesellschaft. Einige davon sind Kontaktpersonen von Infizierten und wurden jetzt positiv getestet.

Bei der Zahl der sich in Quarantäne befindlichen Personen sind nach weiteren Angaben der Kreisverwaltung betroffene Schüler nicht berücksichtigt, da ganzen Jahrgängen und Klassen Quarantäne verordnet wurde, völlig unabhängig von der Größe. Insofern liegt die tatsächliche Zahl der Personen, die unter Quarantäne stehen, weitaus höher. Positiv getestete Schüler werden in der Statistik geführt.

In Absprache mit dem Niedersächsischen Sozialministerium wird der Landkreis das Pflegepersonal sämtlicher stationärer Altenpflegeeinrichtungen im Alten Amt Löningen auf das Coronavirus testen. Damit soll für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gesorgt werden, die vom Coronavirus besonders gefährdet sind. Abhängig vom Ergebnis können weitere Testreihen in anderen Teilen des Landkreises oder im Bereich der ambulanten Pflege eingeleitet werden.

Für diese Aufgabe werden die Sanitäter der Bundeswehr eingesetzt. Eine Prioritätenliste soll nun die Reihenfolge der Einrichtungen festlegen. „Wie lange der Einsatz dauern wird, lässt sich jetzt noch nicht sagen“, erklärt Landrat Wimberg.

Der Landkreis dementiert Gerüchte, dass es sich bei der kürzlich am Coronavirus verstorbenen Person aus Löningen um eine Pflegerin handelt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen bereits vorerkrankten, über 80 Jahre alten Mann.


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Heute Reihentests am Gymnasium


Das Löninger Copernicus-Gymnasium ruft alle Schüler des sechsten und achten Jahrgangs auf, am heutigen Mittwoch an einem Corona-Reihentest teilzunehmen. Auch diejenigen, die in den letzten Tagen bereits auf Covid-19 untersucht worden sind, sollten erscheinen, so die Schule. Die kurze Prozedur findet in der Großraum-Sporthalle an der Ringstraße statt. Die Klassen 6a und b sind ab 12.30 Uhr, die 6c und d ab 13.15 Uhr, die 6e und 8aum14 Uhr, die 8b und c um 14.45 Uhr und die 8d um15.30 Uhr an der Reihe. Die Schüler müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.


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Wer schnieft, bleibt von sich aus zu Hause
Corona-Lüften erhöht Erkältungsgefahr / Neues Konzept soll auch im Herbst funktionieren / Kreßmann mahnt



Spätestens, wenn es kalt wird, stehen die Schulen vor einem Problem. Denn auch im Herbst und Winter müssen die Klassenräume ausreichend gelüftet werden.


In der Essener Oberschule haben die Lehrer auf Durchzug gestellt. Um einen regelmäßigen Luftaustausch in den Klassen zu gewährleisten, bleiben die Fenster meistens ständig geöffnet. Wie das im Winter gehen soll? „Das weiß der liebe Gott“, platzt es aus Alexander Scherbring heraus.

Der Leiter der Essener Oberschule sagt, er könne derzeit nur von Woche zu Woche planen. Bislang spielte die Witterung mit. Scherbring verweist aber auf ein neues Konzept des Landeskultusministers. „20 - fünf - 20“: Diese Reihenfolge müssen sich die Lehrer an der Oberschule demnächst wohl merken, wenn der Gong das Pausenende ankündigt. Im Klartext: 20 Minuten Unterricht, fünf Minuten Stoßlüften und wieder 20 Minuten Unterricht. So will Grant Hendrik Tonne (CDU) erreichen, dass die Schülerinnen und Schüler im Land den Herbst und Winter coronafrei überstehen.

Scherbring wird die Anordnung weitergeben, natürlich. Eine bessere Lösung sieht der Rektor derzeit auch nicht. „Bauliche Maßnahmen sind weder schnell noch leicht umzusetzen.“ Von Aktionismus hält der Pädagoge ohnehin nichts. Er vertraut lieber seinen Schülern, die jetzt allerdings wegen der vielen frischen Luft im Schulgebäude häufiger zum Taschentuch greifen. „Wir haben tatsächlich einige Erkältungsfälle“. Anders als früher bleiben die Schniefenden aber öfter von sich aus zu Hause. Man kann ja nie wissen! „Sie sind sehr vorsichtig und auch die Eltern zeigen hohes Verantwortungsgefühl“, lobt Scherbring.

Wirklich vorbereitet auf den bevorstehenden Coronawinter ist derzeit wohl niemand. Auch Essens Bürgermeister Heiner Kreßmann gibt zu, nicht zu wissen, wie die Schulen am besten handeln sollen. „Ich habe keine Ahnung.“ Das Problem werde beizeiten gelöst, auch er fahre lediglich „auf Sicht“. Angesichts der verschärften Corona-Situation ruft Kreßmann nochmals zur Einhaltung der Hygienevorschriften auf. „Einige haben das Thema offenbar nicht mehr ernst genug genommen“. Der Verwaltungschef stand am Dienstag auch unter dem Eindruck, dass die Pandemie das erste Todesopfer im Landkreis gefordert hat (MT berichtete). Schon Ende April, als die ersten Corona-Lockerungen in Kraft traten, hatte er das Verhalten mancher kritisiert. Die Fortschritte, die man im Kampf gegen Corona erzielt habe, drohten verspielt zu werden, sagte er damals. Nun könnte es soweit sein.

Dass seine Gemeinde, obwohl von aktuellen Fällen nicht so betroffen wie die Stadt Löningen, die gleichen Einschränkungen hinnehmen muss, findet Kreßmann in Ordnung. „Wir sind hier im Südkreis nah dran.“ Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Cloppenburg sei aber sehr gut, betont er. „Der Draht ist eng, das ist schon seit dem Frühjahr so.“

Einen Lockdown wie damals möchte der Verwaltungschef aber möglichst vermeiden. „Für unsere Wirtschaft würde es dann sehr schwer werden. Sie hatte gerade begonnen, sich zu erholen“. Ausschließen könne er aber nichts. „Wir fahren auf Sicht.“ Das Virus sei ja nie weg gewesen. „Wir haben es wie einen Rucksack immer mit uns mitgeschleppt. Der ist jetzt richtig schwer geworden.“

Kreßmann räumt ein, dass auch ihm die schier endlose Zeit aufs Gemüt schlage. Sollte der aktuelle Ausbruch nicht bald überstanden werden, fürchtet er außerdem um den Erhalt des gesellschaftlichen Lebens. Während die Sportvereine immerhin für ein paar Wochen so etwas wie „Normalität“ verspüren durften, drohten andere Gruppen an der Krise zu zebrechen. „Da geht jetzt etwas verloren“, bedauert der Essener.


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Cloppenburger wegen Corona unerwünscht
Reisende stoßen auf Ablehnung

Etliche Bundesländer fordern einen negativen Test. Sonst drohen 14 Tage Quarantäne. Die Lage ist unübersichtlich, weil Hotels teilweise auch ohne Verfügung Cloppenburger Gäste ausladen.


Die Reise zu ihrem Sohn nach Berlin hat Susanne M. vorsichtshalber abgeschrieben: Das Land fordert von Einwohnern aus dem Kreis Cloppenburg entweder einen negativen Corona-Test (nicht älter als zwei Tage) oder 14 Tage Quarantäne, egal, ob sie ins Hotel ziehen oder privat übernachten. „Wer weiß, was da noch kommt“, meint die Sekretärin. Immerhin: Die Cloppenburgerin hat eine klare Auskunft vom Landesgesundheitsamt in der Hauptstadt erhalten. Andere Reisende tappen dagegen im Dunkeln.

Denn für Cloppenburger gleicht die Reiselage bundesweit einem Flickenteppich. Ob Einwohner aus dem „Risikogebiet“ anderswo als Gäste willkommen sind, hängt von den Verfügungen ab, die am Zielort gelten. „Das ist ein echtes Problem“, räumt Sascha Sebastian Rühl von der Pressestelle des Kreises ein. Denn zusätzlich zu den Verfügungen der Bundesländer können auch die einzelnen Landkreise eigene Einschränkungen beschließen.

Etliche Bundesländer haben Urlauber aus Cloppenburg inzwischen ausgeladen – egal, ob sie aus dem Corona-Hotspot Löningen mit 104 aktiven Infektionen oder aus dem vergleichweise unaufälligen Barßel mit nur acht aktuellen Fällen stammen. Eine Übersicht, was wo gilt, ist weder vom Landkreis noch bei der Landesregierung zu erhalten. Den besten Überblick liefert zurzeit der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga im Netz:
www.dehoga-corona.de/auflagen-praxishilfen/coronabedingte-reisebeschraenkungen

Allerdings sind auch diese Angaben mit Vorsicht zu genießen. Ein Beispiel: In Hessen gilt ein Beherberungsverbot für Urlauber aus dem ganzen Kreis Cloppenburg. Eine Nachfrage beim Bürgerservice in Limburg an der Lahn ergab jedoch: „Kein Problem! Sie können kommen.“

Andere Hotels und Campingplätze verweigern die Anreise, auch wenn die örtlichen Behörden kein Übernachtungsverbot erlassen haben. Ein krasses Beispiel haben Heidi und Wolfgang Drebing erlebt: Das Ehepaar aus Cloppenburg durfte am vergangenen Samstag seinen bis Oktober gebuchten Campingplatz in Dangast nicht beziehen, weil die Betreiberin der Anlage behauptete, die Behörden hätten Cloppenburger ausgeschlossen. Das enttäuschte Ehepaar erkundigte sich am Montag beim Landkreis Friesland und der Stadt Varel: Beide Verwaltungsbehörden wussten nichts von der angeblichen Verfügung.

Auf Nachfrage räumte die Betreiberin ein, sie habe lediglich von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht. „Wir werden also pauschal als Coronaträger und Pandemie-Verursacher abgestempelt, nur weil wir aus Cloppenburg kommen“, empört sich Drebing.

Ihren bezahlten Platz durfte die Familie erst räumen, als sich die Camping-Nachbarn rund um ihren Stellplatz bereits verabschiedet hatten. „Sind wir die Pestbringer?“, fragt Drebing, der jetzt Schadenersatz eintreiben will.

Damit dürfte der Camper gute Chancen haben. Zwar können Wirte und Hoteliers aussuchen, wen sie aufnehmen, aber einen Vertrag nicht ohne übergeordnete Verfügung einseitig brechen. Sich in „vorauseilender Vorsorge als Infektionsschutzbehörde aufzuspielen“, stehe der Camping-Betreiberin nicht zu, meint der Cloppenburger Jurist Jan OskarHöffmann.

Grundsätzlich rät der Landkreis, sich vor Reiseantritt nach der örtlichen Rechtslage zu erkundigen. Eine unangenehme Grauzone bleiben private Besuche außerhalb des Landkreises, die nicht untersagt sind. Allerdings haben nachdemTönnies-Lockdown Autofahrer aus dem Kreis Gütersloh teils üble Erfahrungen mit ihrer Herkunft gemacht. Ein Außendienst-Mitarbeiter, der in Husum wohnt und bei einem Unternehmen aus dem Hotspot-Landkreis angestellt ist, fand seinen Dienstwagen morgens vor dem Haus zerkratzt vor. Seitdem fährt er mit einem selbst getippten Schild hinter der Windschutzscheibe, das die Situation erklärt.


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Fieberzentren stoßen in Region auf Skepsis
Ärzte halten Einrichtungen für überflüssig

Die Grippewelle rollt auf uns zu. Schwierig ist es vor allem bei Kindern, eine Erkältung von einer Corona-Infektion zu unterscheiden, sagen Ärzte.


Die Temperaturunterschiede der letzten Tage machen sich bemerkbar. Tagsüber sommerlich heiß, abends kalt wie im Herbst – die ersten Erkältungen greifen um sich. Wenn es denn eine Erkältung ist oder doch vielleicht Corona? Die Unsicherheit ist groß, gerade bei Kindern, die ihre Symptome oft nicht genau benennen können, machen sich Eltern Sorgen. Die Schulen auch.

„Die Fehlzahlen sind jetzt angestiegen“, bestätigt beispielsweise Ludger Feldhaus als Schulleiter der Ludgerusschule in Vechta. „Das ist schwierig einzuschätzen“, räumt er ein. „Wenn Kinder mehrere Symptome haben, lassen wir sie abholen. WennFieber dabei ist, sowieso.“ Seine Beobachtung ist, dass Eltern ihre Kinder wegen der Corona-Situation „eher zu Hause lassen“.

In der Vechtaer Justus-von-Liebig-Schule ist jetzt aber tatsächlich ein Coronafall aufgetreten. Die Schüler einer ganzen Etage der Einrichtung stehen unter Quarantäne, müssen bis Anfang Oktober zu Hause bleiben. Schulleiterin Gabriele Droste-Kühling lobt das Vorgehen des Gesundheitsamtes, das jetzt alle Kontakte prüfe. Es sei sofort passend reagiert worden.

Grundsätzlich stellt sie fest, dass Corona „für alle Schulen eine Herausforderung darstellt“. „Wir haben an keiner Schule Regelbetrieb“, betont sie. Zugleich nehme die Fehlquote bei den Schülern zu, weil sich Eltern ängstigen würden. Aber die Justus-von-Liebig-Schule hat sich vorbereitet, um bei Symptomen reagieren zu können. Nach Droste-Kühlings Angaben sind beispielsweise Fiebermessgeräte angeschafft worden. „Sobald Schüler Erkältungssymptome zeigen, die anders sind als Schnupfen, lassen wir sie von den Eltern abholen“, berichtet sie. Fieber und trockener Husten werde als verdächtig eingestuft. „Bei Fieber schlagen wir sofort Alarm“, sagt sie. „Wenn es mit einer laufenden Nase zusammenhängt, bin ich beruhigt“, berichtet die Schulleiterin. Aber bei Corona-Verdacht „kann man nur separieren, nach Hause schicken und warten, was das Gesundheitsamt sagt“, so Droste-Kühling.

Von dort haben die Schulen in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg klare Handlungsanweisungen erhalten. Aber was machen Eltern, wenn die Kinder krank sind, und wie beurteilen Erwachsene die Symptome einer eigenen Erkrankung? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht offensichtlich von einer Corona-Infektionswelle im Herbst aus, so, wie sich dies in Teilen des Landkreises Cloppenburg schon abzeichnet. Er will mit sogenannten „Fieberambulanzen“, einer neuen Corona-Teststrategie, darauf vorbereiten. Wie Spahn jetzt ankündigte, will er für Patienten mit klassischen Atemwegssymptomen, die auf eine Corona- oder auch Grippeinfektion hindeuten können, zentrale Anlaufstellen einrichten, die von den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) vor Ort angeboten werden sollen.

Dabei hatte die KV ihre Testzentren für Reiserückkehrer gerade erste Mitte September geschlossen. Entsprechend verwundert reagiert Helmut Scherbeitz als Geschäftsführer der KV-Bezirksstelle Oldenburg, die für das Oldenburger Münsterland zuständig ist. „Davon habe ich jetzt das erste Mal im Radio gehört“, sagt er. „Wir haben doch überhaupt noch gar kein Konzept.“ Scherbeitz fragt sich, wie ein solches Testzentrum aussehen soll. „Das müsste für Vechta riesig sein“, erklärt er und kann sich die Umsetzung von Spahns Plänen auf dem Land schwer vorstellen.

„Ich glaube, dass das nicht zu Ende gedacht ist. Und was ist, wenn jemand Diabetes hat?“, fragt er sich. Ein solcher Patient müsse anschließend ohnehin vom Hausarzt behandelt werden, ebenso ein Grippekranker. Nach seiner Überzeugung sind die Praxen der Allgemeinmediziner die besseren Anlaufpunkte. „Wir werden aber Situationen haben, wo Hausärzte selbst erkrankt sind“, ist er überzeugt. Für solche Fälle müsse es dann Absprachen geben.

Dies sieht auch Michael Timphus so, der in Lohne eine eigene Praxis betreibt und Sprecher der Hausärzte im Kreis Vechta ist. Das von Spahn vorgeschlagene Fieberzentrum bezeichnet er als „großstädtisches Schwachheitsdenken“. In einer Metropole wie Berlin könne eine solche Einrichtung Sinn haben, auf dem Land sei diese wegen der guten Hausarztversorgung nicht erforderlich, ist er überzeugt. „Die Behandlung von Erkältungen ist doch unser täglich Brot“, sagt er. „Wir können damit umgehen.“

Wichtig sei aber, dass Patienten vorher in der Praxis anrufen, damit coronatypische Punkte wie Fieber, Husten, Luftnot und Geschmackslosigkeit vor dem Praxisbesuch abgefragt werden könnten. Die jetzige Diskussion um die Unterscheidung zwischen Erkältungserkrankungen und Corona führt er auch darauf zurück, dass zu Beginn der Pandemie vereinfacht immer von „grippeähnlichen Symptomen“ gesprochen worden sei. „Das schlägt uns jetzt ins Gesicht“, sagt er. „Jetzt wäre es toll, wenn alle die Corona-Warn-App hätte“, so Timphus. Das würde sehr helfen.

Er räumt aber ein, dass das Abklären von Symptomen bei Kindern schwierig sein kann. „Wir selber können aber sagen, ob sich das so anfühlt wie im letzten Jahr oder ganz anders“, sagt er. Jeder solle da genau in sich hineinhören. Zugleich sagt er aber auch, dass die Unterscheidung zwischen Covid-19 und einer Grippe „wirklich schwer“ sei. Der Landkreis Vechta begrüßt auch deshalb eine Fieberambulanz zur Abklärung zwischen Schnupfen oder Corona. „Wir sehen das sehr positiv“, sagt Sprecher Jochen Steinkamp und bestätigt, dass es im Landkreis aktuell vier Coronafälle an Berufsbildenden Schulen gibt.

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zum Bild:
Anzahl der Infektionen pro Stadt bzw. Gemeinde im Landkreis Cloppenburg (Stand: 22.09.2020, 13:30 Uhr). Quelle: www.lkclp.de.

Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 23.09.2020.

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