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Cloppenburg meldet 62 neue Corona-Fälle

765 aktive und nachgewiesene Infektionen


62 Neuinfektionen hat das Cloppenburger Gesundheitsamt am Mittwoch gemeldet. Weil zeitgleich 64 Personen als genesen gelten, liegt die Zahl der aktiven Coronafälle im Landkreis damit bei 765 – am Vortag waren es 767. Damit sinkt die Kurve jetzt seit vier Tagen – allerdings nur minimal.

Die Hotspots innerhalb der Kreisgrenzen bleiben die Stadt Cloppenburg, die Gemeinde Emstek und die Gemeinde Garrel. Nach Angaben der Kreisverwaltung befinden sich derzeit 15 Patienten in stationärer Behandlung, am Vortag waren es noch 30. Für 1684 Einwohner des Landkreises ist derzeit eine häusliche Quarantäne angeordnet. Wie berichtet, tritt heute eine Erweiterung der derzeit gültigen Allgemeinverfügung in Kraft. Demnach wird automatisch eine häusliche Isolation beziehungsweise Quarantäne gültig, wenn ein positiver Befund vorliegt. Bislang musste diese explizit durch einen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes angeordnet werden.

Die Kreismitarbeiter konnten zuletzt 30 positiv Getestete nicht erreichen.


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Kreis zwingt Verweigerer jetzt zur Quarantäne
Wer positiv getestet ist, muss sich isolieren – ohne Anruf vom Amt

Auch BBS Technik und St.-Anna-Klinik sind inzwischen betroffen / Krone widerspricht: Keine Absprache über Einsatz von Infizierten

Während die Behörde schärfer gegen nicht erreichbare Infizierte vorgeht, berieten der Landrat und die Krankenhäuser gestern, wie Personalausfälle auf den Stationen aufgefangen werden können.


von Hubert Kreke


Keine Ausreden und kein Ausweichen mehr: Positiv getestete Bürger, die auf Anrufe des Gesundheitsamtes bisher nicht reagiert haben, werden jetzt zur Quarantäne verpflichtet, sobald sie ihr Ergebnis in Händen halten. Diese neue Allgemeinverfügung gilt ab heute, Donnerstag.

Das hoch belastete Gesundheitsamt, das bis zu 1500 Anrufe täglich erledigen muss, soll damit von Verweigerern entlastet werden, die auf eine Anordnung der Behörde warteten, weil sie definitiv positiv getestet wurden. Doch sie gingen nicht ans Telefon. Bis zu 30 solcher Fälle zwangen die Mitarbeiter zu aufwändigen Hausbesuchen. Damit soll nun Schluss sein.

Betroffene, die von ihrem positiven Testbefund erfahren haben, müssen sich bis auf Weiteres selbst in eine häusliche Isolation beziehungsweise Quarantäne begeben. Dazu ist keine amtliche Einzelaufforderung mehr nötig. Die positiv getesteten Personen würden danach „zeitnah“ vom Gesundheitsamt des Landkreises kontaktiert, teilte die Kreisbehörde mit. Die Entlassung aus der Quarantäne teilt die Behörde telefonisch mit.

Betroffene dürfen ihre Wohnung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Gesundheitsamtes verlassen. Auch ein kurzer Einkauf oder Besucher im Haus sind nicht gestattet. Die Betroffenen müssen morgens und abends ihre Körpertemperatur messen und die Ergebnisse schriftlich mit Uhrzeit notieren.

Die Verschärfung ist offensichtlich nötig, weil es immer schwerer wird, die Kontakte nachzuverfolgen, die zu einer Ausbreitung des Virus führen. Inzwischen sind auch ein Schüler der BBS Technik in Cloppenburg und eine Mitarbeiterin der St.-Anna-Klinik Löningen positiv getestet worden.

Zudem soll das Virus nach bisher unbestätigten Hinweisen an die Redaktion auch den OP des St.-Josefs-Hospitals in Cloppenburg erreicht haben. In Personalkreisen ist von zwei positiv getesteten Mitarbeitern und sechs in Quarantäne die Rede. Eine Auskunft dazu war gestern Nachmittag weder von der Klinik noch vom Landkreis zu erhalten.

Denn die Führungskräfte der drei Krankenhäuser trafen sich am Nachmittag mit Landrat Johann Wimberg und der Leitung des Gesundheitsamtes zu einem Gespräch über die Sicherung der stationären Versorgung angesichts der Pandemie. Eines der Themen: Wie können personelle Ausfälle in den Häusern aufgefangen werden, wenn es zu einem Ausbruch unter den Beschäftigten in den sensiblen Bereichen kommt?

Die Frage stellt sich, seit in der Intensiv-Station des Cloppenburger Krankenhauses 16 Mitarbeiter/innen und ein Patient positiv getestet worden sind. Geschäftscührer Andreas Krone hatte in diesem Zusammenhang von Überlegungen berichtet, infizierte Beschäftigte, die keine oder nur schwache Symptome entwickeln, auf den beiden Covid-Stationen einzusetzen, sofern sie arbeitsfähig sind. Dass diese Möglichkeit jedoch mit dem Landkreis bereits abgesprochen wäre, sei „so nicht richtig“, betonte Krone in einem Schreiben an die Redaktion. In dieser Frage befinde sich das Hospital lediglich „in der Abklärung mit dem Gesundheitsamt“. Das bestätigte auf Nachfrage auch der Landkreis. Als „Unterstellung“ wertete Krone obendrein die Warnung in einem Kommentar der Redaktion vor einem „fahrlässigen Belastungstest“ infizierter Mitarbeiter. Erkranktes Personal für arbeitsfähig zu erklären, sei „mit Sicherheit nicht unser Ansinnen und rechtlich gar nicht möglich“, betonte der Diplom-Kaufmann.

Andere Krankenhäuser greifen inzwischen zu einer gesetzlich vorgesehenen Notfalllösung, der so genannten Arbeitsquarantäne. Beschäftigte aus den „systemrelevanten“ Berufen können so trotz eines Kontaktes mit einem Erkrankten isoliert weiterarbeiten, solange sie nicht positiv getestet wurden. Nach diesem bereits in der Fleischindustrie praktizierten Modell sollen bereits einzelne Krankenhäuser arbeiten, um ihre Aufgabe noch erfüllen zu können.


zum Bild:
„Corona-Gipfel“: Landrat Johann Wimberg hat gestern Nachmittag mit den Führungen der drei Krankenhäuser im Kreis über die Bewältigung der Krise gesprochen. Archivfoto: Oliver Hermes.

zur Datei:
1. Allgemeinverfügung des Landkreises Cloppenburg bezüglich der Anordnung einer häuslichen Isolation beziehungsweise Quarantäne, als pdf-Dokument.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 29.10.2020.

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