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Bürgermeister Marcus Willen

 

Liebe Löningerinnen und Löninger,
sehr geehrte Gäste und Besucher der Löninger Homepage,

als Bürgermeister begrüße ich Sie herzlich auf den Internetseiten der Stadt Löningen. Ich freue mich über Ihr Interesse sich über unsere Stadt zu informieren.

Ihr

Marcus Willen

[Zum Grußwort...]

 

Neuigkeiten

Ärztin fühlt sich in Löningen schon heimisch

Förderverein hilft ausländischen Medizinern

Ärzte aus aller Welt zieht es verstärkt nach Deutschland. Bevor sie eigenverantwortlich Patienten behandeln dürfen, müssen sie eine schwierige Hürde nehmen.

von Georg Meyer


Dass sie einmal Ärztin werden wollte, war Tatjana Ovsiannikova schon früh klar. Die 26-Jährige stammt aus Omsk in Sibirien. Ihr Medizinstudium hat sie noch in ihrer Heimatstadt abgeschlossen. Arbeiten wird sie dort aber wahrscheinlich nie. Vor zwei Jahren entschloss sie sich, nach Deutschland auszuwandern. Ihr neuer Lebensmittelpunkt ist jetzt die Löninger St.-Anna-Klinik.

Bei ihrer Tante, die ebenfalls Ärztin ist, hat die junge Frau ein Zimmer bezogen. Dort bereitet sie sich auf die wohl größte Aufgabe seit ihrem Wechsel nach Deutschland vor. Um die Approbation zu erhalten, büffelt sie täglich medizinisches Fachchinesisch. Dazwischen darf sie im Krankenhaus hospitieren und Aufnahmegespräche führen. Im November steht die finale Sprachprüfung an.

Besonders nervös ist die Russin aber noch nicht. Und das liegt auch an Clemens Olberding. Der Vorsitzende des Klinik-Fördervereins hat sie unter seine Fittiche genommen. Seit sie in Löningen ist, unterrichtet er sie in der deutschen Sprache und hilft ihr und den anderen ausländischen Ärzten, wo er kann. Zurzeit zieht es verstärkt Albaner an die Hospitäler, weiß Olberding. In der St.-Anna-Klinik erhalten die Neuen ein kostenloses Obdach. Bevor sie eigenständig arbeiten dürfen, müssen alle den Nachweis ihrer fachsprachlichen Qualifikation liefern. Die Prüfung besteht aus einem simulierten Annahmegespräch, dessen schriftlicher Zusammenfassung und einem weiteren Arzt-zu-Arzt Gespräch. So soll festgestellt werden, ob der Bewerber verstanden hat, was dem Patienten fehlt und die richtigen Behandlungsschritte einleiten kann.

In Niedersachsen steigt die Zahl ausländischer Ärzte. 2017 wurden 962 Berufserlaubnisse und 454 Approbationen erteilt. 2018 waren es ähnlich viele. Nicht alle Fachleute halten die Anwerbung aber für richtig. Im Kampf gegen den Ärztemangel sei das keine Lösung, befand etwa die Präsidentin der Niedersächsischen Ärztekammer, Martina Wenker, unlängst und forderte stattdessen die Schaffung neuer Studienplätze. Mediziner aus Nicht-EU-Ländern sollten außerdem das deutsche Staatsexamen absolvieren müssen.

Kritisiert wird auch, dass den Herkunfstländern am Ende ihrerseits die Ärzte fehlen könnten. Clemens Olberding sieht das Problem. „Ich bin da gespalten. Natürlich ist es für diese Länder nicht gut, wenn junge Mediziner weggehen. Diejenigen, die zu uns kommen, haben aber ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen aufgegeben und es ist unsere christliche Pflicht, uns hier um sie zu kümmern.“

Im Corantis-Klinikverbund, dem auch das Löninger Krankenhaus angehört, ist die Integration ausländischer Ärztinnen und Ärzte längst Teil des Alltags. Sieben von ihnen nutzen zurzeit ein Kursangebot in Vechta. Neben der Sprache steht auch die soziale Einbindung im Mittelpunkt, erklärt Kursleiterin Kathrin Cording. Am Ende seien die Kandidatinnen und Kandidaten zum selbstständigen Arbeiten auf Assistenzarztniveau und auch im Nachtdienst befähigt. Um die Fachsprachprüfung kommen aber auch sie nicht herum.

Tatjana Ovsiannikova hat die Herausforderung angenommen. Die Anerkennung ihrer Papiere und Unterlagen sei langwierig und schwierig gewesen, sagt sie und hofft, nach dem Erhalt ihrer Zulassung eine feste Stelle im Krankenhaus zu bekommen. In Löningen fühlt sie sich zunehmend heimisch. Drei Jahre möchte sie wenigstens bleiben. „Und danach arbeitest du bei mir in der Praxis“, ruft ihre Tante und lacht. Tatjana lächelt zurück, sagt aber nichts. „Man wird sehen“, soll das wohl heißen.


zum oberen Bild:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 22.08.2019.

zum zweiten Bild:
Im Dienst: Tatjana Ovsiannikova hospitiert zurzeit in der St.-Anna-Klinik. Foto: Meyer.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 22.08.2019

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Lindenallee 1
49624 Löningen
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